Netzwerkaufbau - Wlan Frage

Und deswegen hat man auch kein radioempfang in innenräumen? Physikalisch - werden hochfrequente sachen eher absorbiert/gebrochen. Zwave ist am unteren ende. Und deswegen hat man ja auch die 433er thermometer vom nachbarn öfter mal bei sich im system.

Strategische platzierung ist immer gut - vor allem wenn man dabei mitmisst. Der augenscheinlich beste platz muss nicht immer der wirklich beste platz sein :wink:

Das Treppenhaus ist viel zu weit weg auf der ganz anderen Seite. Den Homee wollte ich eigentlich per Kabel an die Fritzbox anschließen und in der Ecke stehen lassen. Mein WLAN will ich nachts abschalten. Ich probiere es erstmal aus, dann kann ich immer noch schauen.

Ich habe den Aeon Labs Range Extender 6 Gen 5, bin grad selbst verwundert, dachte ich hätte Aeotec. Man kommt ja schon ganz durcheinander…

Aeotec by Aeon Labs :wink: aber ja, der sollte gehen.

Ach was, auf der Rechnung stand nicht Aeotec. Na gut, Hauptsache es geht. Bin sowieso gespannt, wieviel von meinen alten D-Link Sensoren überhaupt noch funktionieren, so ist es ein kleiner Lichtblick.

Wenn das die sind:

grafik
DCH_Z110_Datasheet_DE.pdf (1,9 MB)

Sollten sie zumindest am homee funktionieren:

Was echt jetzt? Das freut mich aber jetzt wirklich. Die PIR und Sirene sollen wohl auch funktionieren. Bei meinen Rauchmeldern habe ich auch Hoffnung. Dann muß ich jetzt nicht ganz so viel Geld ausgeben.

Mir fällt gerade noch was ein… das alte System läuft ja noch. Wenn ich Homee einrichte, ist es da besser das alte System abzuschalten, damit sich da nichts in die Quere kommt oder ist es egal, wenn es an bleibt?

Du musst die Komponenten vor dem Anlernen am homee sowieso erst aus dem alten Controller auslernen. Ob Du das nach und nach oder alle auf einmal hintereinander machst ist egal. Der homee sucht sich für das Z-Wave bei der ersten Initialisierung des Z-Wave-Cubes einen freien Kanal.

Ich meinte ob es Homee beim Netzaufbau stört, wenn parallel noch D-Link mit Z-Wave läuft. Ansonsten muß ich bis zum Wochenende abwarten und erstmal alle Teile auslernen. :sob:

Sollte egal sein, schließlich könnte in der Nachbarschaft /Wohnung auch einer Z-Wave benutzen. Da dann hingehen und sagen „Schalt ma’ ab - ich mach mein Z-Wave neu!“ Würde derjenige wohl ziemlich blöd gucken.

Du vergisst die Signalstärke :wink:

ich zitier mal

Die Signalstärke aka elektrische Feldstärke ist bei deinem Funksystem sogar höher als die durchschnittliche Feldstärke von UKW - und trotzdem kommt UKW durch. Das liegt an der Frequenz - je niedriger, desto weiter laufen die Wellen. Kann man sich am ehesten mit Wellen im Teich vorstellen - hochfrequente Wellen laufen schneller aus u geben wilde Interferenzmuster wenn sie irgendwo auftreffen. Deswegen gibt es dann auch den SNR um das originalsignal aus den reflektionen anzugeben (aka Signalqualität).

Kurzum - HF Technik füllt kompendien und ist nicht pauschal mit „physikalisch unmöglich“ abgetan. In deinem Fall - oben u unten ein gerät mit dicker Antenne, vorzugsweise z-wave und die dann hin und herschieben, bis das Signal durchkommt. Warum man bei den Systemen (wenn es schon ein Mesh ist) keine kabelgebundenen Sekundärzugänge vorgesehen hat, ist mir ein Rätsel. Ich kann problemlos jede Etage per Ethernet oder USB mit meinem Homee o Raspi vebinden… :-/

Ich hab nie was gegenteiliges behauptet - es ist ja allgemein bekannt, dass Sub-1Ghz besser durch Wände kommt als 2.4 bzw. 5 GHz, allerdings auch nicht durch Stahlbetonwände (worauf sich meine Aussage bezog). Mag auch daran liegen, dass die Antennen von Aktoren auf eine gleichmäßige (meist horizontale) Ausbreitung ausgelegt sind. Aber selbst die kommen nicht horizontal durch Stahlbetonwände - habe das mit Z-Wave und Enocean in meinen Haus praktisch durchgespielt in einem Raum im „Funkschatten“ von tragenden Stahlbetonwänden im Treppenhaus. Da war nix mit durchkommen für einen Aktor in ebendieser Wand im Flur an einen dahinterliegenden Raum (egal wie der UP-Aktor und damit dessen Antenne in der Wand auch ausgerichtet war).

Glaub ich gern - kleine antennen, direkt hinter/am stahlbeton und es wird dunkel. Deswegen grössere antennen o mehr systeme damit wenigstens eines erreicht wird. Ich hab hier überall qubinos unter den lichtschaltern verbaut u leuchte damit das ganze haus aus =)

Auch da erzählst Du mir nix neues, 109 Geräte am homee (35 Z-Wave (davon 30 Aktoren), 39 Eno (davon +30 Sensoren) / 30 Zigbee). Das geht auch in einem Stahlbetonbunker über 4 Stockwerke, aber halt nicht DURCH Stahlbetonwände und -Decken, sondern nur über einen Backbone an strategisch platzierten Aktoren/Repeatern (manche, aber nur wenige (<4) leider ohne praktische Funktion nur fürs um die Ecke / ins nächste Stockwerk kommen).

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Und wie hast du es jetzt für’s treppenhaus gelöst?

Ein UP-Aktor an jedem Treppenhausauf- und Abgang (1xKG, 1xEG, 2xOG, 1xDG - also immer diagonal) als Backbone, so sehen sie sich und leiten nach oben und unten weiter. Zusätzlich in jedem Raum mindestens ein UP-Modul.(meist nahe den Türen, weil unter den Lichtschaltern). Damit kann ich an jeder Stelle im Haus neue Sensoren/Aktoren anlernen, klappt auch im DG (hinter einer eigentlich stark reflektierender Glastür, aber Gott sei Dank hinter Ytong-Wänden), wo ich es auf Basis der Hops eher nicht erwartet hätte.

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Und dein einer Raum im Funkschatten?

Wird über einem Nebenraum (Ytong-Wand zum Funkschattenraum) im OG mit einem Plug versorgt. Dort steht auch der FRP (Enocean-Repeater) auf dem Schrank.

Enocean bedingte zur kompletten Abdeckung (klappte sporadisch in bestimmten Konstellationen mit geschlossenen Türen im OG (Funkschattenraum) und im DG (ein großer Raum mit reflektierender Glastür) nur zu 95%) noch je einem AP-Repeater (Afriso-Plug und Afriso-Sirene) im Gang im KG und DG - UP-Module waren da übrigens nicht ausreichend, weil die Repeater da jeweils in Steckdosen in den tragenden Stahlbetonwände platziert sind.

Ja, enocean ist schwächer in der sendeleistung… deswegen wird ja auch immer ein repeater im raum empfohlen. Die gibts natürlich aber auch nicht kabelgebunden.

Na dann hast du doch alles richtig gemacht u dein system funktioniert. Wie oben gesagt viel hilft viel und das mesh sucht sich seinen weg. Ob es wirklich so funktioniert wie du denkst (über das Treppenhaus) oder ob sich das mesh doch irgendwo eine Lücke im Stahlbeton sucht, werden wir wohl nicht erfahren - da Homee uns die Topologie nicht anzeigt.

Was bleibt - auch wenn ich dir mal wieder nichts neues erzähle - ist das nicht jeder Stahlbeton gleich ist und Funk von vielen Faktoren abhängt. Daher ausprobieren und fertig. Und ja, bevor du’s schreiben musst - ja das hast du auch schon gesagt.

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