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homee ENERGIEMANAGER – Q&A


#21

Wir, die Energie Steiermark sehen hinter dem homee ENERGIEMANAGER den Einstieg in ein intelligentes Energiemanagement für Photovoltaik-Anlagenbetreiber bzw. Energie-interessierte User. Bisher kann ein Wechselrichter oder ähnliche Eigenverbrauchs-Optimierungshardware meistens nur einzelne Verbraucher, abhängig von Produktion oder Überschuss ein- und ausschalten. Hier setzen wir an, in dem wir den Überschuss ermitteln - abhängig von der Anlagenkonfiguration direkt über den Wechselrichter oder unter Zuhilfenahme der Energy Meter.

Der hEM weiss dadurch, wie viel Energie gerade in deinem Haushalt erzeugt/verbraucht/ins öffentliche Netz eingespeist wird und verwendet dann den vorhandenen Überschuss aus der PV Produktion um

  • mittels zusätzlicher Leistungselektronik (AC THOR) eine dynamische Eigenverbrauchsoptimierung durchzuführen.
  • um einzelne Verbraucher genau dann zu schalten, wenn kostenlose PV-Energie zur Verfügung steht.

Mögliche Use Cases sind bspw.

  • Warmwasser bereiten
  • Haus heizen mittels Wärmepumpe oder Infrarot Heizung
  • E-Auto laden
  • Poolpumpen/ -heizung betreiben
  • Garten bewässern
  • etc.

Kompatibilität:
Momentan sind wir zu den Wechselrichter Herstellern Fronius und Kostal sowie allen, die das SunSpec Protokoll unterstützen kompatibel. Bei allen anderen Wechselrichtern verwenden wir einen Energy Meter zum Messen der aktuellen Produktion.

Integration in homee
Der homee ENERGIEMANAGER wird mit einer eigenen App konfiguriert (WLAN und Netzwerkgeräte einbinden). Danach kann er in homee als WLAN Gerät gekoppelt werden und im “Mein Zuhause” Bereich wird die Kachel E-Manager angezeigt.

Benötigte Komponenten

  • Brain Cube
  • homee ENERGIEMANAGER
  • Energy Meter

Hardware & Installation
Der homee ENERGIEMANAGER ist derzeit als Hutschienen-Ausführung mit einer Bauteilbreite von 2 Teileinheiten gebaut. Zusätzlich wird ein 5V Netzteil mit einer Teileinheit mitgeliefert. Als Installationsort ist damit der Sicherungskasten angedacht. Dies hat den Hintergrund, dass man zukünftig Smart Meter Daten gleich direkt auslesen kann.

Preis und Verfügbarkeit
Der Preis beträgt 379€
Der homee ENERGIEMANAGER wird diese Woche auf shop.meinhomee.at verfügbar sein.

Weitere Details folgen!


Kann das Hauskraftwerk S10 von e3dc gekoppelt werden?
Kostal Penticore plus mit EM300 und BYD Speicher
Update: homee 2.18
#22

Kompatibilität:
Momentan sind wir zu den Wechselrichter Herstellern Fronius und Kostal sowie allen, die das SunSpec Protokoll unterstützen kompatibel. Bei allen anderen Wechselrichtern verwenden wir einen Energy Meter zum Messen der aktuellen Produktion.
[/quote]

Hier bin ich auf weitere Details gespannt. Reininterpretieren würde ich hier, das Anlagen mit SunSpec Protokoll die zusätzliche Hardware nicht benötigten. :blush:Das wäre natürlich Klasse. :slight_smile: Ein zweites Energy Meter fände ich nicht so prickelnd…


#23

Hi @Cosmo, welchen Wechselrichter hast du im Einsatz? Ist der Wechselrichter mit einem Energy Meter gekoppelt, damit du deinen Energiebezug und die Einspeisung siehst?


#24

also das versteh ich alles nicht
ich kann bei meiner SonnenBatterie mit einen API Call alle Werte auslesen
was kommt von der Sonne,Ladestand, Einspeisung, Verbrauch, Ladung,…
Wieso brauch ich da noch HW


#25

Bei meinem Fronius kann ich auch durch den externen S0 Zähler im Verbrauchszweig eine schöne Visualisierung sehen.
Ich richte mich jetzt mit meiner Waschmaschine, Trockner, Wärmepumpe usw. schon danach wie ich die Geräte einschalte bei aktueller Stromerzeugung. Leider ist der Netatmo Thermostat noch nicht integriert, denn sonst könnte ich die Heizung schon per Homeegramm einschalten lassen. Im Moment geht das leider nur von Hand.
Was ich aber sicher nicht mache ist dafür 379€ auszugeben. Dafür ist mir der Kosten/ Nutzen Faktor einfach zu gering und rechnet sich nicht.


#26

Du moechtest es ja in homee haben und dann dort die Werte vielleicht nutzen.

@Cosmo ich wuerde vermuten du brauchst die hardware um die werte ein zu sammeln und dann an homee weiter zu geben.


#27

hi @herby
hier bin ich vollkommen bei dir. Man kann alle Systeme mit mehr oder weniger manuellem Aufwand auslesen und hier kocht jeder Hersteller momentan noch seine eigene Suppe --> Sunspec wird hier erst in den nächsten 2-3 Jahren zu einer Vereinheitlichung führen.
Unser Ziel bei homee ist es eben nicht für jedes System eine eigene Integration durchzuführen sondern ein System zu integrieren, dass möglichst breit aufgestellt ist und dass wir nur einmal integrieren brauchen. Zusätzlich können wir durch den homee ENERGIEMANAGER auch eine dynamische Eigenverbrauchsoptimierung bspw mit dem AC THOR durchführen, anstatt nur einzelne Verbraucher anhängig von Produktion oder Überschuss ein- bzw. auszuschalten.


#28

hi @wintesff,
Fronius stellt hier ein sehr übersichtliches Portal/App zur Verfügung.
Die Symo Serie hat dabei aber nur eine begrenzte Anzahl an Ausgängen für das Schalten von Verbrauchern zur Verfügung. Bei homee können wir theoretisch alle schaltbaren Verbraucher zur Eigenverbrauchsoptimierung nutzen und haben die Steuerung und Visualisierung in einer App.

homee kann somit Smart Home und intelligentes Energiemanagement zusammenführen.


#29

Die Idee mit dem Energiemanagement find ich ja klasse, auch das homee mal wieder ganz vorne dabei ist.
Die Frage ist nur, wie man die ganzen Geräte mit hohen Energieverbrauch (Geschirrspüler, Waschmaschine, Wäschetrockner…) dann zum Starten bringt.
Die meisten Geräte sind doch einfach nur mit einem Start-Knopf zu bedienen. Und die etwas intelligenteren Geräte, kochen ihr eigenes Süppchen, wie man die mit homee zum laufen bringen soll, ist mir noch ein Rätsel. Aber wahrscheinlich lässt sich eine Waschmaschine leichter in homee integrieren wie ein Regenmesser :wink:
Bin ja gespannt ob da dann in Zukunft mehr geht als: Push-Nachricht von homee “Du kannst jetzt deine Samsung-App öffnen und die Waschmaschine starten”…


#30

Hi @Harry,
das ist ein spannendes Thema mit den klassischen Haushaltsgeräten, die befüllt und geschlossen sein müssen und Waschmittel auch schon drin sein soll. Das wird auch weiterhin ohne manuelles Zutun nicht funktionieren.

Wir denken hier beim Energiemanagement eher an zeitunabhängige Verbraucher - zB Pumpen mit einer bestimmen Umwälzdauer pro Tag, Warmwasser- und Wärmebereitstellung, die ohnehin schon autonom laufen. Hier möchten wir eine Intelligenz rein bringen, um so die kostenlose Energie aus der Photovoltaik-Anlage bestmöglichst selbst zu nutzen.


#31

@Stefan - meine Frage oben ist immer noch offen

Meine Fragezeichen im Kopf sind nach dem Artikel von @Chris auf siio.de (https://www.siio.de/homee-energiemanager-pv-anlage/) nicht dünner geworden, dort heisst es:

Wird der Wechselrichter noch nicht unterstützt, oder besitzt dieser gar keine Netzwerkschnittstelle, kann der Wechselrichter mit einem Aeotec Zangenamperemeter ausgestattet werden. Dieser wird via Z-Wave Funk mit dem homee verbunden und darüber mit dem Energiemanager verknüpft.

Daraus folgt für mich, dass man zumindest Teile der homee-Masken des Energiemanagers nutzen könnte, wenn man bereits einen Aeotec (z.B. im Hausnetz) im Einsatz hat.

Wenn Ihr von ENERGIEMANAGER sprecht, dann ist das zwingend immer die Kombination aus Eurer Hardware (ENERGIEMANAGER) und Software, die über WLAN mit dem homee spricht?

Oder könnte es (im Falle eines Aeotec Zangenampermeter am Hausnetz) auch nur eine reine Softwarelösung auf dem Brain sein, welche erst mal eine der möglichen Dimensionen (Produktion, Aufladung, Leistung und Netzbezug), nämlich den letzteren (Netzbezug, Verbrauchsinformationen) als Zwischenschritt bereits im homee darstellbar machen könnte?

Ich weiss Ihr wollt primär die HW-Lösung pushen, Ihr könntet aber denjenigen, welche noch keine Solaranlage auf dem Dach und auch noch keine E-Auto Ladestation im Einsatz haben, bereits einen Mehrwert liefern und damit Lust auf Mehr machen…

Kannst Du da mal etwas mehr Details liefern, damit der Knoten in meinem (aber sicherlich auch in anderer Leute) Kopf aufgelöst wird?

Bonusfragen:

  • Wird es via Software Updates zum ENERGIEMANAGER auch ähnliche Funktionen wie bei smappee (z.B. die Erkennung individueller Geräte und damit das Tracking deren Verbrauches) geben? Ich sehe noch keinen Mehrwert (von der homee-Integration mal abgesehen) Eurer Lösung gegenüber smappee.
  • Welche Schnittstellen/APIs (z.B. MQTT?) bietet der ENERGIEMANAGER bereits an bzw. welche sind da geplant?

Danke für die Entwirrung meines Hirnknotens


#32

Das seh ich auch so. Wie bekomm ich meine Waschmaschine nur dann zum Laufen, wenn ich genug Strom selber produziere?
Klar könnte ich sie einstellen, Start 13 Uhr. Und dann schau ich um 12:55, ist genug Strom da, wenn nein, dann Strom von Waschmaschine (Wallplug) weg. Sprich, sie startet dann aber auch nicht um 14 Uhr, wenn genug Strom produziert wird.

Meine Wärmepumpe inkl. Warmwasserboiler inkl. Fußbodenheizung ist schon mit Wetterdaten + PV Anlage gekoppelt und versucht nur dann zu arbeiten, wenn ich selber Strom produziere. Hätte ich ein E Auto, würde ich dies auch von meiner Ladestation erwarten, dass tagsüber nur geladen wird, wenn genug Strom zur Verfügung steht (und wenn ich trotzdem jetzt laden will, dann drück ich halt nen Knopf). Und schließlich liebäugel ich ja noch mit einer Batterie - hier wird dann doch eh alles dort zwischengepuffert und ich beziehe nur Strom, wenn ich nichts mehr herstelle und der Akku leer ist. Der Akku macht mich ja unabhängiger von der aktuellen Solaranlagenstromproduktion.

Ich werde den Energiemanager aber weiterhin verfolgen und wenn da ein Killerfeature entsteht, an das ich momentan nicht denke, dann kommt das Ding auch in mein Haus.

Ursprünglich dachte ich ja, ich lese einfach alle meine bereits vorhandenen Daten mit homee aus und kann dann per HGs winzige Optimierungen durchführen. 100 Euro für die Visualisierung/Spielerei wäre kein Ding gewesen.

Aber jetzt 380 Euro + Einbau durch einen Fachmann … ob sich das dann lohnt? Kann ich damit wirklich soviel Strom einsparen? Und wenn ja, wie?


#33

Hallo Stefan
“jeder Hersteller momentan noch seine eigene Suppe”: das ist schon klar
aber wenn mein System schon alle Messwerte liefert, versteh ich nicht für was ich da eine extra neue HW brauche. ( und wo ich die einbauen soll )
Rest ist reine SW und Aktoren für die “Exekution” der Befehle.


#34

Von lohnen kann wohl bei keiner derzeitigen Heimeigenen Energie Erzeugung gerechnet werden. Die Herstellungskosten und Wartungskosten sind immer noch höher als der Kosten-Einsparungseffekt. Das ist was für Umwelt Freaks, Technik Fans, möchte ich auch haben Typen.


#35

Meine PV Anlage wird sich in maximal 12 Jahren (jetzt noch 11 Jahre) amortisiert haben. Bei einer Leistungsgarantie (linear) von 25 Jahren (80%) und 15 Jahre Garantie auf die Module.


#36

Ich finde es ja gut, wenn man so langfristig denken kann. Aber ich war immer schon skeptisch bei langfristigen Garantien. Jetzt, mit 66 Jahren kann ich sagen, ich war zu Recht skeptisch. Aber ich finde es trotzdem richtig, so wie du zu kalkulieren.


#37

Ist bei dieser Berechnung auch die Haltbarkeit der Akkus mit einbezogen?


#38

Hallo Stefan,

ich hab einen SMA Tripower 7000TL, ein SMA Energiy Meter 2.0 sowie einen Batteriewechselrichter SMA Sunny Island 4.4M im Einsatz.
Über das Energie Meter kann ich mir alle Daten über ein WEB-Portal oder theoretsich über eine Schnittstelle (mangelt da bei bei mir aber an Know How) ziehen. Das Web-Portal kann auch Aktoren Steuern die über den Router (WLAN) verbunden sind. Nutze ich aktuell für die Spülmaschine.

Gruß
Mark


#39

Habe noch keinen Akku, das ist rein die PV Anlage und nach dem ersten Jahr hochgerechnet inkl. Leistungsverlust, jedoch ohne Strompreisanstiege (wenn der Strompreis steigt, amortisiert sich die Anlage durch den Eigenverbrauch noch schneller).

Überschlagen sollte dich ein Akku bei mir in mehr als 10 Jahren erst amortisieren; würde sich mit einem E-Auto ändern. Frage wäre dann nur, ob ich nicht (zumindest einen Teil) des Akkus im E-Auto als Akku für mein Haus nutzen kann. Zumindest fürs Pendeln zur Arbeit muss ich den nicht jede Nacht aufladen, sondern WE oder Abend mit Sonne würde langen.


#40

…hm, das macht dann natürlich deutlich mehr sinn, wenn Du in der Firmentiefgarage dein E-Auto für lau aufladen kannst :wink: