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Anlernen von EnOcean Aktoren

Hallo Thomas,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Wie ich aus einigen weiteren Reaktionen der Community-Mitglieder ersehe, scheint das Interesse an EnOcean durchaus vorhanden zu sein. Da jetzt die erste Nachricht zum Auslesen der Produktionswoche kommt, sowie das Setzen der Schalter als einfacher angesehen wird, als die Fibaro Einstellungen, möchte ich dafür werben EnOCean nicht komplett auf das Abstellgleis zu schieben, sondern zumindest eine Grundausstattung an EnOcean Aktoren (irgendwann) anzubieten.
Ich arbeite bidirectional, mit Repeater und verschlüsselt. Das kann lange nicht jeder.
Mich würde es auf jeden Fall freuen von den sehr gut funktionierenden Geräten mehr zu sehen. Mein erster EnOcean Aktor versieht seit vielen Jahren klaglos seinen Dienst.

Viele Grüße
Gisbert

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Hallo,

EnOcean ist keineswegs auf dem Abstellgleis, EnOcean Sensoren sind beispielsweise in meinen Augen das Beste, was man verwenden kann wenn es um Sensoren geht. So problemlos arbeiten unserer Erfahrung nach keine anderen Sensoren. Jedoch ist die Technik von EnOcean nur bedingt gut für Aktoren geeignet. Ich habe hier ein wenig detaillierter beschrieben wie wir EnOcean sehen. Niemand hat behauptet dass Aktoren unmöglich zu integrieren sind, jedoch ist der Aufwand ungleich höher als bei Technologien, die beispielsweise inhärent bidirektional sind. Da unsere Ressourcen begrenzt sind, müssen wir hier klar den Aufwand gegen den Nutzen abwägen. Daher sind Aktivitäten in dieser Richtung leider vorerst nicht zu erwarten, dies kann sich natürlich über die Zeit ändern.

Gruß,
Thomas

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Moin,

auch ich habe ein komplettes Haus mit Enocean Bauteilen. Nun hab ich mir das mal alles durchgelsen und ein paar Fragen:

Ohne genau zu wissen welche Technik ihr verwendet habe ich bei einem anderen System was gelesen von 128 Adressen die als virtuelle Schalter benutzt werden können.

Grundsätzlich verstanden, könnte man aber nich dennoch eine “fire and forget” Logik einbauen um diese reinen Aktoren zu bedienen?

Ich gehe davon aus das es einige Kunden gibt die von einem Unternehmen “V” ein Haus haben und nun in die Röhre gucken…

Danke

Mark

Die Limitierung ist bedingt durch die Leistung des enocean-Würfels, wie es Jochen oben geschrieben hat.

Sicher könnte man das, aber (so wie es Thomas geschrieben hat) konzentriert man seine begrenzte Ressourcen momentan auf andere Themen.

homee veröffentlicht keine genauen Zahlen, aber aus meinem Bauchgefühl heraus (gestützt auch durch die verschwindend geringe Zahl an Diskussionen rund um EnOcean in der Community) dürfte nur ein sehr kleiner Anteil der homee Installationen überhaupt einen enocean-Würfel einsetzen, der kleinste Teil davon für Aktoren (da setzt ein Grossteil eher auf Z-Wave).

Was homee so wunderbar macht ist die “Integration” der verschiedenen Funkstandards (Z-Wave, ZigBee, EnOcean) und die Integration derselben mit einer wachsenden Zahl an weiteren via IP eingebundenen Geräten (AVM Dect, Nuki, Homematic, usw.).

Ich an Deiner Stelle würde nach einer Grundsatzentscheidung der Frage
“Will ich weiterhin rein auf EnOcean setzen oder mich öffnen?”
darüber nachdenken welche Optionen Du hast.

Bei einer Entscheidung pro EnOcean (pur) ist homee sicherlich nicht das richtige Produkt - ich würde da (meine persönliche Einschätzung) auch eher wenig Aktivitäten der homees in der Weiterentwicklung erwarten (maximal die Einbindung von weiteren Sensoren).

Wenn Du Dich öffnen willst, dann ist homee ein ernsthafter Kandidat (es gibt natürlich auch andere Produkte und auch “offene” Lösungen - da muss jeder für sich entscheiden was seine Kriterien sind). homee hätte den Vorteil, dass er Dir (zumindest was bestehende EnOcean-Sensoren angeht, sofern Deine überhaupt unterstützt sind) einen sanften Migrationspfad ermöglicht. Aktoren könntest Du dann nach und nach durch z.B. Z-Wave ersetzen.

Ich weiss, dass diese Antwort bitter ist - Du hast wahrscheinlich nicht wenig Geld in Dein “Smart Home Paket” investiert - aber Smart Home ist kein Produkt, sondern (zumindest derzeit noch) ein Prozess, wo derjenige am smartesten ist, der es versteht die besten Lösungen miteinander zu integrieren

Moin Holger,

da musste ich erstmal eine Nacht drüber schlafen…

Ich denke ich bin offen was neue System angeht, ich guck da schon eine ganze Weile.
Mein größtes Problem ist ja derzeit dass die alte Zentrale “Vitoo” nicht weiter enwickelt wurde. Somit läuft das auf einem XP System (ja über 2 Firewalls gesichert) Und die App einfach sch**** ist…
Weiterhin wurde mein Haus auf Basis von Enocean gebaut, sprich ich habe keine konventionelle Verkabelung. Lichtschalter sind geklebt. Alle Lichtschalter arbeiten über Funk mit den 4-Fach Aktoren auf der Hutschiene im Sicherungskasten.

Um wieder den Dreh zum eigentlichen Thema zu bekommen: Ich werde das hier mal weiter beoabchten ob die Enocean Aktoren weiter eingebunden werden. Ggf könnte ich ja die Rolladenaktoren austauschen um auf die Bidirektionalen zu wechseln.

Vielen Dank
Bubu

Bei dieser Konstellation würde ich auf ein anderes System setzten auch wenn es vom Funktionsumfang und der Community nicht so gut ist wie Homee.
Wibutler setzt da mehr auf Enocean.

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Autsch… Die Situation ist wirklich suboptimal - ich beneide Dich nicht darum.

Hast Du auch schon mal das Gespräch mit Deinem Bauträger (Unternehmen “V”) gesucht? Die sind da ja auch unternehmerisch in der Pflicht, dass sie sicherstellen, dass Ihre Häuser (die ja eine erwartete Nutzungsdauer von 30 Jahren ohne grössere Umbauten haben sollten) X Jahre nach Fertigstellung noch funktionieren - 10 Jahre sind sie ja auch so voll noch in der Haftung. Wenn die also ein Produkt verkaufen, was in dem Zeitraum eingestellt wird, dann besteht sogar mehr als nur eine moralische Verpflichtung…

Das ist der Grund warum hier (und überall sonst) immer wieder gesagt wird: Funktechnik in der Hausautomation nur ergänzend verbauen, will heissen: Aktoren hinter klassische Lichtschalter, basierend auf normaler Elektroverkabelung… Damit hast Du alle Pfade für die Zukunft offen und kannst reagieren.

Man kann bei enocean die Taster auch direkt an die Aktoren anbinden. Somit ist keine Zentrale nötig.
Den meisten Bauträgern ist die moralische Verpflichtung egal sobald sie ihr Geld bekommen haben.
Auf deren “kostenlose” Hilfe würde ich nicht zählen. Zudem funktioniert doch sein System noch, es wird halt einfach nicht weiterentwickelt.
Sehe da also keine Möglichkeit den Bauträger zur Verantwortung zu ziehen.

Das würde ein Rechtsanwalt wohl anders sehen - aber diese Diskussion wäre nicht zielführend.

Er will eine Lösung und Du hast einen möglichen Weg aufgezeigt.

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Hallo zusammen,
bin überrascht, dass keine unidirektionalen bzw. reine Enocean Aktoren unterstützt werden- auch wenn nur max. 20 Aktoren unterstützt werden können.
Gibt es schon konkrete Entwicklungspläne diesbezüglich?
MfG R.Wagner

Hallo zusammen,

ich verstehe es ja, dass die Autoren im Vergleich zu Z-Wave deutlich weniger Funktionen bieten. Es gehört für mich aber dazu, dass man die auch unterstützen muss wenn man EnOcean anbietet.
Licht ist für mich eine absolute Grundfunktion, die sich funktionieren muss, wenn der Homee nicht geht. Daher habe ich meine Taster auch direkt mit den Aktoren verbunden. Wenn ich nun EnOcean Taster mit Z-Wave Aktoren verwende, dann habe ich bei einem fehlgeschlagenen Update des Homee ein echtes Problem.
Es lässt mich nun doch wieder Grübeln, ob ich mit den Homee die richtige Wahl getroffen habe. In meinem Home Assistant funktionieren die Aktoren. Da habe ich zwar für programmieren müssen, aber diese Möglichkeit habe ich für nicht.
Auch hier wäre es wieder toll, ich habe das schon bei der MAX Heizungssteuerung erwähnt,im Homegear kann man auch EnOcean Geräte anbinden. Homegear unterstützt das CCU Protokoll. Das wäre cool, wenn man bei der CCU Anbindung eine generische Importfunktion hätte. Dann hätte man als Kunde zumindest einen Workaround.

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Meine Meinung zu dem Thema:

Die Erfinder/Entwickler von Homee hatten eine tolle Idee und große Pläne, aber dann kam die Realität.

Zugegeben… Wenn sich selbst die Mitglieder der Enocean-Alliance nicht an ihre eigenen Quasi-Standards halten macht es die Sache nicht leichter.

Aber: Wenn ich ein System verkaufe und dieses mit Enocean-kompatibel bewerbe, dann sollte man erwarten können, dass dieses zumindest einen Großteil der zu tausenden verfügbaren Geräte unterstützt und nicht nur eine Handvoll.

Meine Vermutung ist, dass die Entwickler bei limitierten Kapazitäten verzweifelt versuchen ihr Produkt mit möglichst geringem Aufwand auf ein möglichst breites Fundament zu stellen um sich einen entsprechenden Marktanteil zu sichern und nicht unter zu gehen.

Bei einem Kaufpreis von ca. 200 Euro für den Braincube und den Enocean-Würfel kann man nach Abzug der Kosten vielleicht noch ein oder zwei Stunden Programmierung davon bezahlen. Und wer schon mal programmiert hat weiß, dass man damit nicht die Welt bewegt.

So bewegt sich das also in einer Abwärtsspirale. Potentielle Kunden wollen vor dem Kauf Garantie auf volle Unterstützung ihrer Geräte und kaufen dann im Zweifel nicht. Der Umsatz sinkt, das Geld wird knapp und dann konzentriert man sich auf die Bereiche, die einfach und schnell umzusetzen sind damit man zumindest noch die “breite Masse” zufrieden stellen kann. Da bleiben dann die aufwendigen Exoten, die größeren Aufwand erfordern leider auf der Strecke.

Scheint, als hätte man von Anfang an zu wenig Zeit in Grundlagenforschung im Bereich Enocean investiert. Eine Limitierung auf 20 “dumme” Aktoren? Wir leben doch nicht mehr in den 80ern, wo man die Jahreszahl im BIOS zweistellig gestaltet hat um zwei Byte zu sparen.

Ich bin selber Programmierer und habe mit der Zeit eins gelernt: Es ist immer nur eine Frage der Zeit (und somit des Geldes) ein Problem zu lösen. Andere Ausreden gibt es nicht. Man stelle sich vor wo Microsoft heute wäre, wenn man in Word nur in Englisch und rechtsbündig schreiben könnte… Wobei die es damals leichter hatten, als Homee. Keine Konkurrenz und ein Produkt, dass es vorher überhaupt nicht gab. Da ist der Kunde mit allem zufrieden, was man ihm anbietet zumal man ja noch nicht einmal ein Internet hatte um sich zu informieren oder auszutauschen.

Aus meiner Sicht bleibt mir nur die Möglichkeit darauf zu warten bis Eltako (sorry, ich kann keine andere Marke verwenden, weil niemand etwas ähnliches wie das FTS-14EM baut und ich genau das brauche) sich dazu herab lässt die Kundenwünsche ernst zu nehmen und einen Skill für Alexa entwickelt.

Ich würde Homee nämlich nur als Schnittstelle zwischen Alexa und dem FAM-14 verwenden wollen, aber…

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Das wäre der Traum!

Wird mal wieder Zeit das Thema aufzugreifen :grin: Seit 12. März keine Antwort hier in diesem Thread.

@Thomas hatte ja zur Integration der 14er-Reihe im Sommer 2016 (!) mal gesagt:

… Es sollte nicht mehr lange dauern bis auch diese Geräte unterstützt werden.

Siehe [FSR14] (Eltako FSR14-4x erkannt aber nicht schaltbar )

Was mich gerade wundert ist, dass einige Geräte vom RS485-Bus im WiButler angeblich unterstützt werden. Das würde ja zeigen, dass die 14er-Reihe integriert werden kann. Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

Hallo @Thomas und @Chris

was braucht es, damit bi-direktionale Enocean-Aktoren priorisiert werden?
Afriso ist Wibutler-Partner (https://www.wibutler.com/alliance), damit sollten eventuelle Eifersüchteleien zwischen Eltako/Wibutler und Afriso/CA/homee nicht zu schwer wiegen…

Es wäre schade, wenn hier eine weitere Industrie in Deutschland stückweise verschwinden würde weil Fernost-Hersteller und Silicon Valley “disruptiv” auftreten, und am Ende alles entweder Xiaomi (billig) oder Apple Homekit (“stylish”) nutzt.

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Klasse ist, dass der Wibutler z.B. den FSB14 von Eltako unterstützt, siehe https://www.wibutler.com/products/details/54eb2de853424f2e668b4569

Ich bin aufgrund der Bedienoberfläche und der Automatisierungs-Möglichkeiten auch schon lange auf homee aufmerksam geworden, musste mich aber vor einem halben Jahr auch für einen wibutler entscheiden, da dieser die Eltako Baureihe 14 zu großen Teilen unterstützt - und zwar bidirektional. Ich möchte aus gewissen Gründen eigentlich wieder weg vom wibutler, wo mir homee deutlich besser gefallen würde, aber meine ganze Smarthome-Technik basiert aktuell auf Eltako (FAM14 mit FSR14-2, FSB, FWS61 mit MS, FSM14,…).
Wibutler schafft es in dem Punkt problemlos, all diese Geräte abzufragen, Aktoren zu schalten und deren Status anzuzeigen! Das darf also technisch kein Hindernis sein. Aus meiner Sicht hängt es da wirklich am Wollen.

…nicht am wollen, eher an den ressourcen…

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Wenn genug Wille da ist und man das entsprechend priorisiert, können Ressourcen von unwichtigeren Projekten abgezogen werden. In Anbetracht dessen, dass aus meiner Sicht die Anzahl der Kunden mit vorhandenen eltako-Systemen recht groß ist, wäre es die Bemühungen wert…

Aus der Roadmap:

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Guck mal, das ist das Team:

Guck mal, das ist der Plan 2019:

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