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USV für Homee ?!


#22

Hallo @MC-Potsdam,

@Thomas hatte hier mal ein Statement dazu abgegeben:

Viele Grüße, Dieter


#23

Aus den genannten Gründen ist es hilfreich. wenn Du im Haus / der Wohnung klug verteilt mehrere “aktive” Z-Wave-Komponenten hast. Aktiv im Sinne von “ständig mit dem Stromnetz verbunden” (also Z-Wave Plugs oder Unterputz-Relays), diese bauen für das Netz aktive Routen auf und damit ersparst Du Dir das herumtragen des homees und kannst (wenn das Netz klug aufgebaut ist) überall vor Ort anlernen und damit die durch das Herumtragen zwangsläufig entstehenden Routingprobleme vermeiden.

Zum Verständnis: Batteriegetriebene (passive) Komponenten routen NICHT aktiv Signale weiter.

Ich bin (und tue das immer noch) beim Ausbau langsam und systematisch (Stockwerk für Stockwerk) vorgegangen und habe auch die Möglichkeiten der verbauten aktiven Geräte benutzt - Fibaro Relays (die ich zur Schaltung von Lichtern und fürs Routing verbaut habe) haben z.B. eine sogenannte Range-Test-Funktion (siehe Anleitung), mit der Du schauen kannst ob diese den Würfel direkt, indirekt oder gar nicht erreichen.

So kannst Du Dich langsam vom Brain in die entlegensten Winkel Deines Hauses voranarbeiten.

Den Keller (massiv Beton) plane ich mit einem Plug im Flur und je einem Relay pro Kellerraum komplett auszustrahlen. Dabei kannst Du auch intelligent den Sicherungskasten benutzen - einzelne Relays (z.B. Fibaros) lassen sich auch auf einem DIN-Rail im Sicherungskasten verbauen, was ich für die Schaltung meiner Treppenhaus-Lichter nutzen will, was Geld spart. 1. Kann ich zwei Treppenhaus-Stockwerke mit einem Doppel-Relay abdecken und 2. das Relay nutzen um einen weiteren Raum (hier unsere Waschküche, wo ich einen Wassermelder und einen Fenstersensor verbauen will) auszustrahlen.

In der Regeln sollten 2-3 aktive Komponenten pro Stockwerk ausreichen (reichte zumindest bei meinem Betonbunker RMH bisher) - man sollte (je nach Bauart des Hauses) allerdings darauf achten, dass die einzelnen Komponenten auf einer Funk-Sichtlinie liegen.

Ich habe inzwischen 5 meiner 13 beschafften Fibaro Relays und 3’Plugs verbaut und erreiche bereits vom EG aus das DG, so dass ich dort bald passive Komponenten verbauen kann, was bisher unmöglich war. Dabei sollte man aber auch geplant vorgehen und keine Routen (welche durch Plugs augfebaut wurden) einfach durch Entfernen desselben zerschiessen. Lieber Notbehelfe mal’ein paar Tage länger stecken lassen, auch wenn das Routing nahch dem Verbauen von Unterputz-Relays, doch eigentlich ohne Plug funktionieren sollte. Neue Routen werden nur langsam gelernt und bedingen auch, dass die passiven Komponenten diese (je nach Aufwacheinstellungen derselben) erst mal lernen.

Eine anständige Planung ist wichtig: Beginne damit Dich zu fragen was Du wo verbauen willst und überlege Dir dann (anhand von Erfahrungswerten) was Du an zusätzlichen aktiven Komponenten benötigst. Plugs sind dabei (Stichwort: Woman Acceptance Faktor: WAF) nicht immer die beste Lösung. Bei der Gelegenheit habe ich auch damit begonnen komsequent alle Schalter im Haus, welche ZigBee-Lampen schalten, durch Taster zu ersetzen und diese durch Relays zu unterstützen, was auch das Jammern (warum muss ich immer zwei Mal drücken, wenn ich das Licht anmachen will?) meiner holden Weiblichkeit hat zurückgehen lassen. Ich plane z.B. neben jedem Bett einen ZigBee-Schalter zu verbauen (eher zu kleben) um jederzeit ohne bauseitige Eingriffe das Licht ein- und ausschalten und dimmen zu können. Da sind die Mehrwerte, die auch die Frauen dazu bringen den Nutzen einer Hausautomatisierung zu erkennen.

Und noch was: Lieber anständige / voll supportete Komponenten verbauen - Fibaro-Elemente sind nicht die billigsten, aber die Geräte meiner Wahl, was aktive Komponenten angeht.


#24

Hallo hablaschka,
Hallo Home Freunde,

jetzt muss ich mich aber kurz entschuldigen, dass du dir beim Beantworten so viel Arbeit gemacht hast. Herzlichen Dank für tolle Ausführung und es wäre vielleicht auch was für Wiki…

Das Thema war ja grundsätzlich USV, das ich mit dem Powerpack perfekt umsetzten konnte.

Ich hätte bei meiner Nachfrage heute Morgen natürlich hinzufügen müssen, das ich 28 Steckdosen verteilt habe und grundsätzlich auch kein Problem mit der Erreichbarkeit habe (na ja im Gegensatz zu DEVOLO doch mit ein paar passive Schalter aber das ist kein mesh Problem).
Genau deshalb habe ich mich gefragt, es muss ja immer ein Gerät den Standort wechseln…

Grundsätzlich ist das anlernen ja in der Nähe der Zentrale der sicherste Weg und dann muss es ja dann später an den Endverbringungsort. Daher ging ich davon aus, das spätestens beim nächsten Neustart das Mesh erkennt welche die nächste Steckdose zum passiv Schalter ist, und von der dann weiter gerouted wird?

Heißt das jetzt für mich Homee tragen ist nicht so gut und lieber direkt über das bestehende Mesh am Verbringungsort das Gerät einlernen? Letzte Woche musste ich ein paar Schalter neu abfragen (über Sinn und Unsinn von abfragen habe ich mich schon eingelesen :blush: ) dieses ging aber nur in der Nähe der Zentrale. Also habe ich die Schalter ins Wohnzimmer gebracht und später wieder ins Büro, bzw jetzt könnte ich den Homee ins Büro tragen ohne ihn vom Strom zu nehmen…

Fragen über Fragen… :pensive:

Lieben Gruß
MC


#25

Hi,

ich hatte das mit dem Hintergedanken eines Wiki-Artikels geschrieben (gut erkannt).

Richtig - benutze das Mesh und lerne am Ort der Anbringung an (wenn Du Dir sicher bist, dass dort Netz vorhanden ist). Neustarts und herumtragen sind nicht gut für die Stabilität des Mesh, weil sich dadurch die Routen ständig verändern und einzelne Elemente nicht mehr wissen wie sie jetzt zum Brain kommen . Auch neu abfragen sollte eigentlich nicht nötig sein, wenn alle Komponenten (aktiv und passiv) ihr Mesh kennen und das relativ stabil bleibt und ist. Deswegen auch meine Aussagen zur Planung.


#26

Na, das ist doch mal ne klare Antwort :blush:
Lieben Dank und einen schönen sonnigen Freitag
MC


#27

Hi,

was stimmt denn nun?

Da steht doch das es keinen Intervall gibt und Routen nur bei Neustart usw. vergeben werden…
Oder verwechsele ich da Äpfel mit Birnen?

Viele Grüße
JayJay


#28

Oh ha,
vielleicht sollten wir das Thema verschieben? Sind ja hier noch bei USV.

Also so wie ich es verstanden habe bleibt das Mesch immer gleich bestehen?!

Ich habe mich jetzt dazu entschlossen alle Gerate aktiv und passiv noch mal abzulernen und vom Verbleibort noch mal neu anzulernen, da ich bei der Erstinstallation alles im Büro gemacht und dann die Geräte erst zum Standort gebracht habe.

Bevor ich anfange würde mich die Theorie da weiterhin interessieren, denn wie ihr ja wisst ist das ablernen, anlernen bei rund 60 Geräten ein bisschen zeitaufwendig (gelogen macht ja auch Spass)

Lieben Gruß
MC


#29

Ja hast Recht, da Du damit angefangen hast, darfst Du es eröffnen :wink:

Würde ich nicht machen, wenn alles läuft… Das Routing wird ja erneuert, sofern die Geräte auffindbar sind… Die Frage ist nur, wann…

Viele Grüße
JayJay


#30

Jo würde ich ja gerne machen aber ich war nicht der Erste…
Mister Friedhofblond möchtest ? :sunglasses:

MC


Diskussion über Mesh/Routing usw.
#31

Ich hab mal ein neues Thema für die Routing Frage eröffnet…

Viele Grüße
JayJay


#32

Back to topic :slight_smile:

Ich interessiere mich auch sehr für das Thema USV.
Ich bin kein Elektroingenieur, aber habe durch den Flugmodellbau doch ein paar Akkus in den Händen gehalten und dabei schon den ein oder anderen Dämpfer erhalten.

Ich stelle mir folgende Fragen zu der USV Lösung via Powerbank:

  1. Was passiert, wenn der Akku permanent am Strom hängt? Haben diese Powerbanks ein intelligentes Ladesystem, das die Ladung des Akkus beendet, wenn der Akku voll ist (Stichwort Überladung auf Dauer = Akku wird zerstört)

  2. Worüber wird am Powerbank Ausgang die Leistung geliefert (durch den Akku, oder den Bypass direkt vom Netz? Wird der Akku evtl. gleichzeitig ge- und entladen? (Das ist leider technisch möglich, aber für den Akku bestimmt die Höllenbelastung)

  3. Brand/Bläh/etc. Schutz - Ich bin ein gebranntes Kind in Sachen geblähter Akkus (die LiPo’s machen das ganz gerne, wenn man nicht täglich einen Liebesbrief an die Dinger schreibt…). Da bei mir der homee nicht direkt sichtbar in einem Sideboard mit Tür steht, würde ich Probleme mit dem Akku nicht, oder nur schwer erkennen können. Eine LiPo Tasche könnte evtl. das Gröbste verhindern…?

https://www.amazon.de/JVJ-Feuerfeste-Explosions-Batterie-185x75x60mm/dp/B015CQWXCO/ref=sr_1_3?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1495658115&sr=1-3&keywords=lipo+safe


#33

Der Einsatz einer “richtigen”, kleinen USV wäre ja auch eine Option.
Bspl.

https://www.amazon.de/APC-Back-UPS-Unterbrechungsfreie-Stromversorgung-Überspannungsschutz/dp/B0006V74KM/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1495661372&sr=8-2&keywords=BE325-GR

Der Strom Eigenbedarf liegt bei dieser USV bei rund 8 Watt.
Aufs Jahr gerechnet wären das:
8 (Watt) x 24 (Std.) x 7 (Tage) x 52 (Kalenderwochen) = 69,9 kW entspricht knapp 20,-€ pro Jahr für die Sicherheit.

Nachteil ist natürlich, dass der homee damit nicht mobil ist.


#34

Ich hab bei den Stichworten homee und “mobil” immer das Bild eines Users dieses Forums (ich oute ihn nicht) vor dem geistigen Auge, der mir in einer PN erzählte, dass er den homee mit mehreren Würfeln und einer Powerbank auf einer Leiter balancierte, um ein Ikea-Paneel, das er direkt montierte, ohne es vorher wie beschrieben zurückzusetzen, ans Laufen zu bekommen :wink:

Damit könnte man sicherlich im Zirkus auftreten.


#35

So, kurzes Update:

Ich habe lange überlegt, ob ich eine USV via Powerbank montiere, oder eine richtige USV nehme.

Meine Gründe sind folgende:

  • Im ganzen, weiten Internet gibt es zwar noch keine Meldung über einen geblähten Powerbank Akku, der als USV benutzt wird, aber letztendlich traue ich dem Braten nicht zu 100%.

  • Da mein homee in wohl 99% aller Fälle nicht mobil in der Wohnung herumgetragen wird, sondern schön brav an seinem Stammplatz bleibt, kann ich auf die mobilen Vorteile mit einer Powerbank verzichten. Meine Wohnung ist empfangsseitig ganz gut abgedeckt.

  • Der Aufpreis zwischen der Powerbank und einer USV ist natürlich relativ groß, dafür kann ich mir bei Markenprodukten (APC oder EATON) ziemlich sicher sein, dass diese Geräte als richtige USV für den Dauerbetrieb gut geeignet sind und nicht heimlich herumzündeln :thermometer: :fire:

  • Speziell die unten eingeblendete USV ist laut Kundenrezessionen absolut geräuschlos und mit einem Eigenverbrauch von ca. 3 Watt auch sehr sparsam. Viel Platz nimmt sie auch nicht unbedingt ein.

Deshalb hab ich jetzt folgende USV bestellt:
https://www.amazon.de/EATON-550-3xSchuko-surge-only/dp/B004ZHB70Q/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1496168856&sr=8-1&keywords=eaton+3s

Und kann damit sogar noch ein paar mehr Geräte (Time Capsule, Telefon und Router) mit daran anschliessen.


homee ohne IP Adresse im WLAN ohne Funktion?
#36

Sodele, gestern kam nun meine USV und wurde sofort verbaut.

Das Wichtigste: Bei einem Netzausfall bleibt homee brav online, die USV schaltet sehr schnell um und alle angeschlossenen Geräte laufen unterbrechungsfrei weiter.
Zudem kann ich bestätigen, dass diese Eaton USV ABSOLUT geräuschfrei ist - selbst den Alarmton kann man deaktivieren.
Die Größe ist relativ kompakt (für eine USV sensationel), aber ein wenig Platz sollte schon sein.

-> Nach aktuellem Stand kann ich diese USV sehr empfehlen.

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob es an der USV liegt, oder Einbildung ist - Aber ich habe den Eindruck, dass homee nach dem Anschluss schneller ist.
An die Stromprofis unter uns: Könnte das evtl. sein, dass homee durch die “regulierte” Stromqualität profitiert??


#37

Einbildung :sunglasses:


#38

Ich bin zwar kein Stromer, aber wahrscheinlich hat dein Neustart den größeren Effekt gebracht.


#39

Ach was - Bildung ist Unsinn, die Hauptsache ist Talent :joy:


#40

Für den Amazon Echo gibt es ne schöne USV.
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01LYK0R6T/ref=pd_aw_sim_451_1?ie=UTF8&psc=1&refRID=2CE2BXKP4SS3NP0TNT0E&dpPl=1&dpID=51qmWfZ4vvL

Etwas in dieser Art für homee wäre Top.


#41

wenn man ja einen 3d Drucker hätte… oder ein Talent wie @Chromebacher könne man genau nach dem Vorbild ein eckigen Untersatz herstellen, in dem man die USV versteckt. Das USB Stromkabel müsste dann anstelle in den Cube in den Untersatz gehen und von da dann eine Schleife hoch in den USB des Cubes… könnte nach was aussehen…
Aber da wir ja schon desöfteren über Verbindungsprobleme debatiert haben, sollte man vorher klären ob das Metall und die magnetischen Felder der USV (wenn die den Spulen oder ähnliches verbaut haben) einfluss auf den Brain haben…