Steuerung von Heizkörperthermostaten über Temperaturkurven

Ja, und bitte die HeatITs für die Roadmap nicht vergessen, Chris.

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Hallo Chris,
dann wäre auch toll, wenn Ihr noch folgende Feature unter “Must have” aufnehmen würdet, um die Heizungssteuerung perfekt zu machen:


und

:wink:

Mensch Chris, hoffentlich lehnst Du Dich da nicht zu weit aus dem Fenster.
Nicht das Dir andere “Gelbe” noch einen Maulkorb anlegen. :wink:

Bis dahin wünsche ich Dir auf jeden Fall frohe :christmas_tree:

oh man, die werden mich das nächste mal im Büro steinigen …

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Du hast die ganze Community hinter dir und vertrittst eines der meist gewünschten Features. Ich glaube die Jungs können nicht anders als dem Vorhaben zustimmen. Sie haben ja auch fast ein Jahr Zeit, die nächste Heizsaison beginnt erst im September :wink:

Schöne Weihnachten
Sven

:+1:

das wäre mal mega… bestimmt auch interessant für die CCU Besitzer, da man so auch die Heizungssteuerung aus der CCU werfen könnte und über den Homee steuern kann. Allerdings muss dann 100% zuverlässig die Schnittstelle zur CCU laufen…

bin jetzt schon sehr gespannt :slight_smile:

Euch ein schönes Weihnachtsfest

hier mal die Lösung, wie ich die Heizungssteuerung aktuell betreibe

So habe ich sie auch :slight_smile:

Ich hab das Thema Heizungssteuerung mit homee erst für September auf dem Zettel (macht bei mir aktuell noch eine Qivicon-Base, bis das Abo im Sommer ausläuft, und ggf steht bis dahin noch ein Umzug an, also will ich noch keine Komponenten kaufen), aber lese hier schonmal mit um zu sehen was denn überhaupt geht.

Mit den aktuellen homee-Bordmitteln scheint mir das Setup von Chris am sinnvollsten umzusetzen zu sein, allerdings habe ich noch eine Frage dazu: Die Devolos dienen rein als “Bedienelement” um die Temperatur manuell zu setzen sowie bei “Fenster auf” die Solltemperatur aus den Heizkurven-Ersatz-Homeegrammen zwischenzuspeichern, oder? Dass die Eurotronic Spirit Thermostate den Temperaturmesswert aus den Devolos übernehmen geht aber noch nicht?

Allgemein wären Heizkurven natürlich ne tolle Ergänzung um die Anzahl der Homeegramme auf einem übersichtlichen Level zu halten. Eine optimale Umsetzung in homee stelle ich mir so vor, dass ich Heizkurven definieren kann welche für jeden Zeitpunkt der Woche vier Werte enthalten: Zuhause, Schlafend, Abwesend, Urlaub (evtl. könnte man auch noch einen achten Tag definieren: Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So, Feiertag).
Die Thermostate bekommen einen der vier Sollwerte abhängig vom Anwesenheitsmodus der homee.
Jedem Thermostat wird in den Geräteeinstellungen als “Default” (=gilt beim Neustart der homee bis es durch ein Homeegramm geändert wird) eine Heizkurve oder ein fester Sollwert zugewiesen.

Homeegramme braucht man dann nur noch in wenigen Fällen (Beispiele sind vereinfacht):

Beispiel 1:
Auslöser: Fenstersensor Schlafzimmer geöffnet
Aktion: Setze Heizkörperthermostat Schlafzimmer auf festen Sollwert 12°C

Beispiel 2:
Auslöser: Fenstersensor Schlafzimmer geschlossen
Aktion: Setze Heizkörperthermostat Schlafzimmer auf Heizkurve “Schlafzimmer”

Beispiel 3:
Auslöser: Temperatur am Raumthermostat Schlafzimmer wird geändert
Aktion: Übernehme für Heizkörperthermostat Schlafzimmer den Wert aus Raumthermostat Schafzimmer als festen Sollwert bis zur nächsten Änderung des Anwesenheitsmodus

Beispiel 4:
Auslöser: täglich um 04:00 Uhr
Bedingung: Homeegramm “Frühdienst” ist aktiv
Aktion: Setze Heizkörperthermostat Bad auf Heizkurve “Bad_Frühdienst”

usw…

Das geht mit den Spirit viel einfacher mit relativ wenigen HG.
Ich habe einfach Zeiten festgelegt, an denen die Heizkörper auf verschiedene Temperaturen gestellt werden.
5.00 Uhr Heizung auf 21.5°
8.00 Uhr Mo - Fr Heizung auf 18°
16.00 Uhr Heizung auf 22°
18.00 Uhr Bad Heizkörper auf 23°
20.00 Uhr Heizung Wohnzimmer 23°
0.00 Heizung auf 18°

Das ist quasi meine Heizungskurve, die mir völlig ausreicht.

Für den Fall, daß ein Fenster geöffnet wird, wird der entsprechende Heizkörperthermostat auf Modus AUS geschaltet. In dieser Zeit werden auch Temperaturänderungen an das Thermostat übertragen, und wenn beim Fenster schließen das Thermostat auf normal gestellt wird, wird die Temperatur gefahren, die als letztes an das Thermostat übertragen wurde. Man braucht also keine Variabel mehr, da der Wert zwar an das Thermostat übertragen wird, aber erst aktiv wird, wenn der Modus auf normal gestellt wird.

Bei abwesend kann man auch auf Modus energiesparend schalten, dann werden 18° gehalten.

So gesehen sind die Spirit wirklich eine große Erleichterung bei der Programmierung.

Da ich auch mal in der Woche frei habe, läuft ein HG, was prüft, ob ab 9.00 noch jemand in der Wohnung ist, dann werden die Heizkörper wieder auf 21,5° gestellt.

Ich habe also 7 HG für die Temperaturkurve und zusätzlich 2 pro Zimmer für Fenster zu oder auf. (10 HG, da 5 Zimmer mit Fenster)

Wenn man die Spirit nicht hat, ist die Lösung von @Chris wirklich gut. Was mich nur wundert, daß die Devolo Raumthermostate bei kompatibel gar nicht aufgelistet sind, da finde ich nur die Danfoss, und die haben ja eine andere Firmware.

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Hallo Chris,

ja so funktionierts auch bei mir mit homee.
In Räumen wo ich kein Raumthermostat habe (weil ich mich nicht so oft aufhalte und nicht so flexibel sein muss), nutze ich auch gerne die Heizmodi (Normal/Energiesparend/Aus/Boost) der Spirit Heizkörperthermostate.
Auch hier hat man dann in den Homeegrammen die Möglichkeit zwischen drei Modi = drei Solltemperaturen und schnellen Aufheizen ohne großen Aufwand zu wechseln.
Die Ist-Temperaturübergabe wie von CarstenB angesprochen (für verbaute Heizkörper) und ein einfacherer Soll-Ist-Vergleich (für die Steuerung von E-Heizkörper, Heizungspumpen) wären natürlich noch das i-Tüpferl :wink:
Gerade mit den Möglichkeiten der Spirits, den Anwesenheitsmodis, Tagesauswahl und weiteren flexiblen Bedingungen lässt sich schon eine gute smarte Heizungssteuerung umsetzen. Funktioniert super. Ich kann mich kreativ austoben und es meinen Bedürfnissen anpassen. :+1: Chris

Gruß Harry

das ist ja Porno! Darauf bin ich gar nicht gekommen. Hab es mit verlaub direkt in meinen Blogartikel aufgenommen und auch bei mir in Bad und Küche (wo die Spirits verbaut sind) umgeseetzt.

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Bei den Spirits kann man auch die Temperatur für Energiesparen verändern, falls 18°C zu kalt sind.
Beim Gerät Modus “Energiesparend” auswählen und dann die Temperatur (z.B. 20°C) einstellen.
Die Temperatur-Einstellungen für Normal und Energiesparend direkt bei der Gerät-Seite in homee überleben normalerweise auch einen Neustart.

Da ich mir die Ausgaben für ein zusätzliches Thermostat sparen wollte, gibt es bei mir 3 Arten von HGs für die Heizung:

  1. Heiz-HGs: stellen Temperatur x je Heizkörper ein, wenn sie abgespielt werden
  2. Zeit-HGs: aktivieren und deaktivieren die Heiz HGs je nach Tageszeit und Modus
  3. Event-HGs: stellen die Temperatur kurzfristig um und spielen nach x wieder alle Heiz-HGs ab. Es soll natürlich immer nur ein Heiz-HG aktiv sein.

:coffee:

Ja, sicher sind der Modus Energiesparend und Boost ganz interessant, für meine Steuerung mit möglichst wenigen Homeegrammen aber eher hinderlich.
Wie Du schreibst, kann auch im energiesparend die Temperatur geändert werden, aber dann funktioniert das mit dem Modus einfach umschalten nicht mehr. Denn dann würden meine “Heizungskurven” HG’s mal im Modus normal und mal im Modus energiesparend die Temperatur ändern und das einfache umschalten klappt dann nicht mehr.
Da ich selber bei der Heizung nicht mit anwesend etc. arbeiten lassen will, sondern die Steuerung vollautomatisch läuft, geht es nur im Modus normal und aus.

Bei Urlaub könnte man alle Heizungs-HG’s deaktivieren und auf energiesparend stellen, und anwesend wieder zurück.

Das ist ja auch das schöne an den HG’s, man kommt mit sehr vielen verschiedenen Wegen zu seinen individuellen Wünschen

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Das ist ja das Schöne, das man so flexibel ist.
Ich mach es ja so ähnlich wie du, verschiedene Temperaturen im Normal-Modus.
Beim Anwesendheits-Modus Schlafend dann Energiesparend. Dadurch kann ich auch mal die tägliche Routine unterbrechen.
Aber wie du sagst, es gibt sehr viele Möglichkeiten und jeder hat seine Vorlieben.

Hy Chris,

das mag bei Heizkörperventilen schon funktionieren, aber wenn man elektroheizungen hat wo man nur ein oder aus hat, verhält sich das schwieriger. ein vergleich zwischen soll und ist wäre an dieser stelle toll! Aber da sind ja schon Feature auf geplant, dann sind wir mal gespannt, ob das noch vor dem Winter was wird!!!

gruß uwe

Hallo! Nur zum Verständnis habe ich 2 Fragen zu diesem Thema: ich habe die Spirit als Thermostate installiert und setze HG ein um die Räume nach meinem Vorstellungen zu steuern. Wo genau ist der Vorteil wenn ich a) jetzt noch in den Räumen ein Raumthermostat installiere und wie sollte man das ggf. einbinden im Zusammenspiel mit den Spirit? Oder braucht es das gar nicht? Und b) wenn ich die HG nutze, dann benötige ich die Heizkurven-Pläne doch nicht oder? Wo ist der Vorteil der Heizkurvenpläne? Danke für Eure Antworten.

zu a)
Ein Raumthermostat hat den Vorteil, dass er die IST-Temperatur im Raum an einer Stelle messen kann, die nicht durch bauliche Behinderungen (Vorhänge, Heizkörperabdeckungen usw.) die Raumtemperatur verfälscht. Wenn das bei Dir nicht der Fall ist, brauchst Du es nicht. Die meisten HKTs berücksichtigen, dass sie in der Nähe des Heizkörpers installiert sind. Wenn der Raumthermostat weit vom Heizkörperthermostat entfernt installiert wird, ist die Regelstrecke träger, weil die Luft nun mal ein schlechter Wärmeleiter ist. D.h. wenn beim Raumthermostat an der einen Seite des Raumes 21 Grad erreicht werden, ist es auf der anderen Seite des Raumes in der Nähe des HKTs definiv schon zu warm.
Egal. Das Einbinden eines Raumthermostaten bzw. deren gemessener Raumtemperatur als IST-Temperatur geht nur über die Pläne, da man sie hier bei den Spirits (und noch einem anderen Modell) zuordnen kann. Das geht aber wirklich nur bei bestimmten HKTs, die das auch zulassen.

zu b) das musst Du selber entscheiden. Ich finde die Pläne übersichtlicher. Auch lässt sich hier auf einfachem Wege eine Fenster-Offen-Erkennenung über entsprechende Kontakte und eine damit verbunden Absenkung einbauen ohne programmtechnische Verrenkungen.

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