PV Anlage zu Hause

Kann jemand von euch eigentlich eine Empfehlung geben für Komponenten für Insel-Anlagen?
Also passende Wechselrichter, Ladegeräte, Spannungswandler, Batterien… oder „all-in-one“ Komponenten?
Ziel: Wenn mal der Netzstrom weg ist, einfach „umstecken“ und eine Batterie laden…

Inselanlagen sind deutlich komplexer. Hatte ich damals verworfen, wird teurer.

Die meisten Wechselrichter brauchen ja die Netzspannung dass was geht :wink:

Obwohl es hier nur um kleinere PV-Anlagen zu gehen scheint…möchte ich euch dennoch kurz mein Projekt vorstellen:

Nachdem wir im letzten Jahr ein 60er Jahre Siedlungshaus gekauft haben und es innerhalb von 4 Monaten komplett Kernsaniert haben, waren Anfang des Jahres erstmal die Außenanlagen dran.

Das Haus haben wir komplett entkernt, es standen nur noch die tragenden Wände und Decken sowie der Dachstuhl.
Ab den Hausanschlüssen wurde alles erneuert, die Ölheizung gegen eine Nibe Sole-Wasser-Wärmepumpe getauscht, komplette Elektrik auf den heutigen Stand gebracht und auch das gesamte Wasser und Abwassernetz erneuert.
Zusätzlich zur WP gab es eine passende Lüftungsanlage. Das gesamte Haus wurde in Anlehnung an den Passivhaus-Standard gedämmt.

Vorher von Vorne:

Vorher von Hinten:

Aktuell Vorne (noch nicht ganz fertig):

Aktuell Hinten:

Wohnraum:

Werkstatt und Garage (noch nicht fertig):

Nachdem noch etwas Geld übrig war, haben wir uns entschieden eine PV-Anlage auf dem Flachdachanbau zu installieren. Es sollte eine Ost-West-Anlage mit 9,6 kWp werden. Hier die Anlagenfakten:

  • 30x 320w Bauer Solar Panele
  • K2 Alu-Unterkonstruktion für Foliendach
  • Solar-Edge SE8K Wechselrichter mit Leistungsoptimierern an jedem Modul (Verschattung)
  • Alpha ESS Smile B3 Batteriespeicher mit 11kw

Wir haben durch unsere umfangreiche Haustechnik / IOT und unsere Smart-Home Komponenten (Natürlich mit homee gesteuert) eine doch recht hohe Grundlast die wir mit dem 11kw Speicher aber sehr gut über 3-4 Nächte Abdecken können.

Die Anlage kommt hoffentlich in 2-3 Wochen und mit der Inbetriebnahme läuft es hoffentlich auch Reibungslos.

Ich halte euch auf dem laufenden! Fotos werde ich dann natürlich auch anhängen.

Gruß Jens

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Applaus. Ein sehr beeindruckender Umbau. :clap:

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Ich hab das Anfrageintervall jetzt mal auf 5 s gesetzt (vorher stands bei 10 s).
Sieht auf jeden Fall schon besser aus.

Generell kann ich mir aber nicht vorstellen, dass es an dem Unterschied (von 10 s auf 5 s) liegt.
Vll. gab es wirklich noch irgendwo ein Problem, weil ich den Wert nie geändert bzw. gesetzt hatte.
Auf jeden Fall noch einmal besten Dank @Stev.

Woher die „EInbrüche“ im Verbrauch kommen, weiß ich allerdings auch nicht.
Es gab zwar hier und dort mal ein paar Wolken, aber ob das der Grund ist…
Oder es liegt wirklich am Wechselrichter, da gehen die Meinungen ja auch auseinander…

Hat jemand schon Erfahrungen mit „eet solmate“

Noch nicht.
Aber ich find die Idee und die technische Lösung super.
Wenn alles gut klappt (mit meinem jetzigen PV-Modul) und ich genauer weiß, wie die Leistung der Anlage ist, dann werd ich mir vermutlich den Solemate Speicher zulegen (eventuell mit zweitem PV-Modul).
Kompatibel sind die Komponenten, das hab ich mit dem Hersteller schon mal abgestimmt/geklärt.

Aber über einen direkten Erfahrungsbericht wär ich auch sehr dankbar :slight_smile:

Kurze Frage zum AVM Dect 210. Einbindung in homee ist erfolgt und PV (Balkonkraftwerk) angeschlossen. Jetzt wird der „Verbrauch“ angezeigt. Gibt es eine Möglichkeit den AVM Dect 210 als „Ertrag“ einzustellen, so dass es in der Energie Kachel als positiver Ertrag angezeigt wird und nicht als summierter Verbrauch?

Nein

Moin Blacky,

ich habe eine SolMate B auf dem Balkon stehen, mit sieben Paneelen und der Idee, meine „Grundlast“ von ca. 350 W über Photovoltaik abzufangen.
Leider hat meine Solmate (der Batteriespeicher) einen Transportschaden, so dass ich das System bisher nicht in homee einbinden konnte.
Ich kann aber sagen, dass der Support sehr nett ist und absolut bemüht weiterzuhelfen - auch nicht mehr Standard heutzutage.
Wenn die Probleme gelöst sind, werde ich berichten!

Gruß (und voller Hoffnung, dass alles gut wird :wink:

Doc Leisure

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Gibt es denn noch was ähnliches wie solmate als Speicher Möglichkeit?.

solemate ist viel zu teuer als Speicher.
aber auf eine 600 Watt peak Anlage rechnet sich auch kein Speicher.
Wenn dann paar Module mehr, ein Wechselrichter mit Speicheranbindung wie den Sunny Boy Storage und dann Akkus ran.
Alternativen AC Seitig wären Varta Storage. Aber bei AC hast du immer Verluste weil erst von DC auf AC gewandelt wird, dann wieder von AC auf DC zum speichern und dann wieder zurück auf AC

Moin,

ich hatte ja gesagt, dass ich ein paar Bilder meiner SolMate B mit den Flexmodulen hier einstelle.

Vorab muss ich @Chris „solemate ist viel zu teuer als Speicher“ Recht geben. jedoch ist ein schönes System (mit sehr hohem WAF) und die Flexmodule passen eben auch da, wo keine Ecken sind…

Nun aber zu den Bildern:

Unser Balkon (von der „runden“ Seite)

Die Rundung mit den Flexmodulen

Rundung im Detail

Flexmodul Befestigung (Klettband)

Flexmodul Befestigung von Hinten

![Panel_Befestigung_hinten_1|666x500] (upload://naWJYHJBI4ZX3PoUNZLSAn98SMG.jpeg) Flexmodul Befestigung von Hinten im Detail

SolMate mit 10m Kabel in der Ecke des Balkons

Screenshot der FRITZ!DECT 210

Wie gesagt, leider läuft die SolMate noch nicht, der Support ist dran. Sobald alles läuft, poste ich auch ein paar Bilder des homee ENERGIEMANAGERS mit der SolMate B.

Gruß

Doc Leisure

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geil sieht es ja schon aus.
Aber so richtig „was runter“ kommt leider nicht durch die senkrechte Module und die semiflexiblen Module.
Für gleiches Geld könntest mir Standardmodulen eine 3kw peak Anlage bauen.

Moin Chris,

Ziel sollte es sein, dass ich meine 350 W Grundlast abfedere, dabei war mir klar, dass der Batteriespeicher eigentlich nichts bringt, da die Module den erzeugten Strom gleich in die „Grundlast“ feuern und nichts mehr für die Ladung des Speichers übrig bleibt. ABER wer weiß, bisher war ja noch kein „wirklich schöner“ Tag mit „viel“ Sonne - ich bin da guter Hoffnung, dass da noch was geht… :wink:

Wenn man „nur“ die Flexmodule (Stück ca. € 150,–) und einen „einfachen“ Wechselrichter statt der SolMate nimmt, wird das ganze System natürlich auch „preiswerter“.

Die Module „optimaler zur Sonne“ ausrichten wäre toll, aber das gibt das Balkongeländer ohne bauliche Veränderungen nicht her, somit muss ich leider mit der semioptimalen Modulausrichtung leben. Dafür kann die Anlage rückstandsfrei (z.B. nach Auszug aus der Wohnung) entfernt und mitgenommen werden und es gibt keinen Stress mit dem Vermieter.

Mit der Solarenergie Geld verdienen (also einspeisen) wollte ich nie, ich wollte nur für mich etwas Strom machen (und alles in die Haussteuerung per homee ENERGIEMANAGER integrieren), daher würden mir die 500 W der SolMate reichen, da sie meinen „Standbyverbrauch“ decken.

In meinen kühnsten Träumen würde die Sonne meine Grundlast decken und noch etwas den Speicher aufladen, so dass dieser nach Sonnenuntergang auch noch etwas zur Deckung der Grundlast beisteuert - DAS wäre toll!

Nun ist aber der nächste Schritt, erst einmal die SolMate in Betreib zu nehmen, damit ich das System in homee einbinden kann.

Gruß

Doc Leisure

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Da stimme ich dir voll und ganz zu :slight_smile:

Auch da hast du vermutlich recht, vor allem, wenn man wirklich irgendwann mit „plus“ wieder rausgehen möchte (also wenn die eingesparten Stromkosten die vorherigen Anschaffungen decken). Das würd da vermutlich 100 Jahre dauern…
Wenn einem diese Anforderung aber nicht so wichtig ist, hat das System durchaus Charme.

Ich bin sonst auch der Meinung von @DocLeisure, da das Solmate-System wirklich einen guten Eindruck macht (ich kenn es bisher ehrlich gesagt auch nur von Bildern und Werbung).
Es ist relativ klein, macht optisch was her, und ist wirklich plug&play (@DocLeisure: Du darfst mich gerne verbessern :slight_smile: ).
Ich kenne bisher kein anderes System, das so kompakt, einfach und vollständig ist.
Es ist alles schon dabei: Wechselrichter, Batteriespeicher, Regelungseinheit…

Und auch wenn der Speicher nicht immer voll geladen ist, gibts bestimmt doch ein paar Tage, an denen man etwas vom Überschuss auch später noch verwenden kann.
Oder man hat den Speicher einfach immer voll geladen und hat so eine Notstromversorgung (nicht fürs Hausnetz, aber immerhin eine große tragbare Steckdose).

Wenn das Ding nicht so teuer wäre, hätte ich mir das wirklich schon gekauft :slight_smile:
Aber jetzt muss ich doch erstmal warten und schauen, was wirklich „von oben“ runterkommt und wie viele Module ich mir sinnvollerweise noch irgendwo hinpflanzen muss.
Aber ich glaube, „der Tag wird kommen“ :smiley:
Es sei denn, es gibt bis dahin etwas besseres (was nicht noch teurer ist :slight_smile: ).

Hallo zusammen,
ich finde diesen Faden hier wirklich sehr sehr interessant und bin mal nen stiller Mitleser, habe noch nicht wirklich Ahnung :man_shrugging:, macht aber nix dafür ist ja ein Forum da. Meine kurze Zwischenfrage ist "Wie habt ihr denn eure Grundlast gemessen über das Jahr? Habt ihr da das 3-Phasen Amperemeter von Qubino o. ä. eingebaut oder täglich den Stromzähler kontrolliert?

Moin zusammen,

ich verfolge das hier schon eine ganze Weile, da ich auch mit dem Gedanken spiele.

Allerdings bin ich bei einer Sache etwas verwirrt. Ich habe auch in @Chris seinem Blog gelesen, wie das ganze mit homee zusammen arbeitet.
Aber was ich irgendwie nicht verstehe ist wie es ohne HEM funktioniert.

Ich habe im Moment an meinem Hausanschluss ein Aeotec 3 Phasen Smart Meter, was super funktioniert. Und ich meine gelesen zu haben, das man ein zweites auch für die Einspeisung benutzen kann. (So das es auch im IOS Widget als Einspeisung erkannt wird.
Ist das richtig oder brauche ich dazu zwingend den HEM?

Weil irgendwie erkennt homee das doch an den eingelernten IDs, welches Einspeisung und Bezug ist oder bin ich da auf dem Holzweg?

Vllt. kann da einer von euch etwas Licht ins dunkel bringen. :slight_smile:

Sehr gute Frage. Ich mache die Einspeisung gerade mit einem AVM dect 210.

Finde den Begriff in dem Zusammenhang etwas irreführend. An dem Speicher ist eine Steckdose dran, die bei Stromausfall dann max. 600 W liefert… An die muss man dann alles mit Kabel anschließen. Das Hausnetz hat natürlich keinen Strom.

Ich hab den Zähler über 1-2 Wochen im Sommer und im Winter abgelesen vor dem ins Bett gehen und morgens bei aufstehen und dann hochgerechnet und gemittelt. Das reicht vollkommen aus. Mit nem Amperemeter würdest du ja auch nichts anderes machen.

Den hEM wirst du mit Boardmitteln von homee für dieses Setting dann brauchen. Bin mir nur nicht sicher woran der hEM erkennt, dass es sich um Einspeisung handelt (vielleicht negative Werte).
Ich hatte den hEM mal, hat aber mit meinen Wechselrichtern nicht harmonisiert… jetzt mache ich alles mit hih/NodeRed und brauche keine Zusatzgeräte. :wink:

siehe auch:

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