Roadmap 2019: einfach mehr homee

Ich habe mal die Benutzer in der Community ausgewertet.
Im vergangenen Jahr (20.03.2018-20.03.2019) haben:
1233 Nutzer mindestens 1 Thema erstellt
533 Nutzer mindestens 2 Themen erstellt
339 Nutzer mindestens 3 Themen erstellt
230 Nutzer mindestens 4 Themen erstellt
181 Nutzer mindestens 5 Themen erstellt
68 Nutzer mehr als 10 Themen erstellt

ich stelle die These auf, dass die Intensität der Beteiligung in der Community mit der Intensität der homee Nutzung (Poweruser / Kandidaten für einen Expertenmodus) korreliert.
Zudem darf man davon ausgehen, dass es in der freien Wildbahn kaum Poweruser geben wird, die NICHT in der Community aktiv sind, da ein PU weiß, dass er in den Communitys wichtige Infos bekommt. Diese Zahlen lassen sodann m.M.n. erkennen, dass die Zahl potentieller Nutzer eines Expertenmodus recht überschaubar ist!

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Die User Statistik sagt doch alles!

Die absolute Mehrzahl beschränkt sich auf einfache Licht und Heizungssteuerung.

Da ist der Funtionsumfang aktuell mehr als üppig!

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Hallo,

dem würde ich an der Stelle einmal teilweise widersprechen wollen. Es wäre eine Frage, wie man den “Power User” definiert, denn ein Anwender mit entsprechendem Fachwissen wird eventuell unterstützend, aber nicht selbst unbedingt aktiv in einem Forum nach Lösungen für sein Problem suchen (müssen). Schlicht weil er Schritte der Diagnose selbstständig durchführen kann, um bei diesem Beispiel zu bleiben.

Außerdem wäre ein “Expertenmodus”, “Power User”-Modus oder wie auch immer genannt schon von der Zielrichtung vielleicht irreführend.

Besser wäre es, einen “erweiterter Modus” freizuschalten, der jedoch keine Unterstützung durch homee bietet. Dafür wäre kein Geld einzunehmen, aber die Verbreitung würde potentiell weiter steigen. Ich würde die These aufstellen wollen, dass es eine bestimmte Menge Nutzer für AVM-Produkte gibt, da damit mehr als vom Hersteller offiziell unterstützt möglich ist. Bisher toleriert AVM diese Nutzungsarten und hat dadurch weitere Verkäufe und positive Berichte erreicht.

Auch Gerätehersteller profitieren von bevorzugten Verkäufen, die inoffiziell von OpenWrt unterstützt werden.

Zusätzliche Einnahmequellen kann homee sicher hauptsächlich durch Cloud-basierte Abo-Dienste (ohne Zwang, um die Balance zu halten) auf der einen Seite und eventuell ein Sponsoring von Features erreichen. Wo Kosten entstehen, beispielsweise im Unterhalt von Diensten und Servern, sind kostenpflichtige Abos sicher zu rechtfertigen.

Wichtig, um es zusammen zu fassen, ist eine Balance zwischen DIY-Enthusiasten mit erweitertem Funktionsumfang ohne Support und kostenpflichtigen Diensten für spezielle Anwendungsfälle, beispielsweise dem Ambient Assisted Living zu finden. Soweit ich weiß, spielt letzteres hierzulande (Thema Neuland Internet?) an sich noch keine Rolle trotz einem hohen Mehrwert.

Warum diskutiert ihr immer über Kosten? Kennt ihr die Umsätze und Gewinne? Wenn ihr unbedingt mehr Geld ausgeben wollt, überweist es doch an homee?

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Mal eine Frage zu den geplanten Erweiterungen für den Enocean-Bereich und Eltako…

@homee-gmbh @Timo @Thomas

Konzentriert ihr euch eher auf den Tipp-Funkbereich oder professionellere Serien von Eltako?
Nachdem von Permundo nichts mehr kommt und damit auch die Afriso Aktoren wegfallen, sieht es im Enocean-Bereich echt mau aus…:cold_sweat::cold_sweat::cold_sweat:

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Es gibt leider noch keine konkreten Pläne diesbezüglich. Daher können wir an dieser Stelle nichts genaueres dazu sagen.

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Das ist sehr schade @Thomas,
da das enocean wirklich stabil mit homee läuft! :+1::grinning:

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Hier wird gerade eine sehr interessante Diskussion geführt…
Der aktuelle Tenor, ob es einen supporteten „Expertenmodus“ geben soll oder nicht, kostenpflichtig oder nicht, sogar ein erweiterter Modus wird in den Raum gestellt. Es ist die Rede von über 7.000 Kunden, von denen aber nur ein Bruchteil hier im Forum aktiv ist… und warum der Rest hier nicht aufkreuzt.
Meine persönliche Meinung ist, dass CA sich zwar redlich bemüht, die Gemeinde hier abzuholen, aber eigentlich etwas ganz Grundlegendes vergessen hat: Die Dokumentation des Produkts. Auch ich verstehe etwas von dieser Materie mit elektronischen Produkten und nach einer gewissen Zeit am Markt bricht über der Company die Flut an zu vielen, zu komplexen, zu unzufriedenen Kundenanfragen herein.
Ich kann einerseits verstehen, dass man im Produktmanagement immer mehr und immer weitere interessante Features mit aufnehmen möchte (ich selbst stelle ja inzwischen auch solche Anfragen hier)… aber so etwas wirklich Fundamentales wie ein Handbuch fehlt einfach.
Es wurde in der Roadmap für 2019 zwar mal knapp erwähnt, dass man dieses Thema angehen wolle. Aber allein dieses Thema braucht eine völlig eigene Roadmap. Wann werdet Ihr die denn angehen? Das Produkt ist mitnichten selbsterklärend (sonst würden hier ja nicht so viele Fragen von Anfängern landen).
M. E. müsste folgendes (mindestens) dokumentiert sein:

  1. Installation
  2. Steuerung des Systems (per App oder Web Anwendung) inklusive der Zusammenhänge, wie man sein homee von außen erreicht (es gibt einen Proxy oder Backend? Wo befinden die sich? Wie erreicht man sie, oder vielmehr warum erreicht man sie nicht? Sind Portfreigaben erforderlich? Wie ist das Access Management geregelt? Gibt es eine Verschlüsselung? Wie ist es überhaupt um die Sicherheit meines homee bestellt? (Ein Passwort allein ist es ja hoffentlich nicht allein?!)
  3. Inklusion von unterschiedlichen Geräten (gibt es Unterschiede zw. den verschiedenen Technologien/Würfeln)
  4. Was sind Homeegramme? Wie funktionieren sie? Was ist der Funktionsumfang? Was leisten sie? Was nicht? (Z. B. Keine boolsche Algebra)
  5. was sind Pläne, Gruppen, Modi? Wie werden sie verwendet, definiert, geändert, …?
    Und hier komme ich zu den Anwendungsfällen… Das ist sicherlich das weiteste Feld, wohl aber das wichtigste! Schließlich ist der Würfelturm kein Selbstzweck sondern dient der „Hausautomation“. Und diese muss einfach mit Hilfe von Szenarien beschrieben werden. Es kann doch nicht sein, dass man sich die einfachsten Steuerungsszenarien selbst ausdenken oder hier mühsam aus dem Forum rausgrabbeln muss. Klar, da stellt sich die Frage, wo fängt man an und wo hört man auf…?! Das weiß CA aber ganz bestimmt, weil das Produkt ja dementsprechend entworfen wurde. Nun müsst Ihr diese Szenarien halt einfach mal deklinieren.
  6. Troubleshooting
    Darum dreht sich ja eine ganze Sektion dieses Forums. Bitte wertet es einfach mal aus und zählt die Themen der Nutzer aus. Dann habt Ihr schon eine Vorlage für die wichtigsten FAQ-Kategorien.

Ich könnte jetzt noch stundenlang Tipps zur Dokumentation geben… Supportvideos, online Chats und und und.
Meine Frage ist einfach, wann wird es denn irgendeine Dokumentation geben?

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Hallo @Thomas

Kosten/Nutzen seitig kann ich deine Argumente schon nachvollziehen.

Allerdings ist diese Betrachtungsweise leider nur die halbe Wahrheit. Siehe mein Beispiel mit dem Slave Controller für z-wave. Das wird nun mal vom Standard vorgeschrieben, die Argumente das es zu komplex wird etc. ist alles schön und gut, aber wollt Ihr den Siegel müsst Ihr es einbauen. Ihr könnt es dann immer noch verstecken ausblenden etc. aber es muss drin sein! Stichwort Standardkonformität, genau so sehe ich es auch mit der Logik. Etliche andere Hersteller bieten es auch an und es sind auch Systeme die sich in erster Linie an Anfänger richten.

Vielleicht wird es nicht jetzt der Fall sein und auch aus dem Expert-mode nichts werden, aber eins ist sicher das wird ein Bumerang denn irgendwann wird es soweit sein und es wird unter den denkbar ungünstigen Bedingungen und/oder Zeit passieren das Ihr es einbauen müsst. Ihr liefert das perfekte Beispiel mit dem z-wave Stack.

Sollte das nicht genug sein kann ich auch genug Beispiele liefern aus der Praxis wo es wegen solchen Überlegungen im Projekt x zwar 50.000 eingespart wurden aber dann wurde es mit Projekt y mit viel schweiß, Fluchen und 200.000 extra Budget der gleiche Käse hinter hergeschoben der gleich vom Anfang an hätte drin sein sollen.

Bitte das nicht als Persönlichen Angriff werten, denn das ist es nicht. Das sind meine Persönlichen Erfahrungen über die Jahre und ich denke damit werde ich nicht alleine da stehen.

Ansonsten finde ich es gut, das wieder mehr und besser
kommuniziert wird :+1:

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An alle, die jetzt denken, was ist das denn für ein unselbstständiger Typ: Wie viel Dokumentation bekommt Ihr, wenn Ihr z. B. Ein NAS von synology oder eine Kompaktkamera von Sony/Fuji/Canon für über 300€ kauft? Das sind meine aktuellen Ausgaben, die ich für homee getätigt habe.
Und da Ihr immer so gern den WAF anbringt: Der fällt beim Thema Doku für homee glatt in den negativen Bereich.

Da kann ich nur sagen noch ein Leidensgenosse.
Die Firma in der ich noch arbeite (Sondermaschinen) und auch ich hatten in der Vergangenheit immer gemeint das mit der Doku können wir auf Schaltpläne und Basics beschränken die Anwender lernen das schon und arbeiten sich da ein.
Vor einiger zeit kam das ein Neues Vorschriftenwerk und das Ende vom Lied wahr wir benötigten einen Technischen Redaktoer. Nach kurzer Zeit merkten wir selber das da einiges im Argen wahr und das das eigentlich lange überfällig wahr.
Jetzt liefern wir eine ausführliche Beschreibung mit Wartungsplänen usw.
Unsere Kunden sind begeistert und einige sagten das sie weiter bei uns kaufen weil die Doku so gut ist.
Als Techniker sieht man das immer etwas anders und wenn man am Bau beteiligt wahr erst recht.
70% der Doku werden wahrscheinlich nicht gelesen aber die 30% sind SEHR wichtig.
Das mußten wir alle auch erst lernen.
Holt euch mal einen Dokumentationsprofi und versucht es nicht selber.
Nur so als Ratschlag aus meiner Erfahrung heraus.

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Hi,
für mich als neu einsteiger im homee und smart home bereich ist viel wichtiger das die liste der unterschützen geräte aktuell ist und es einfach ist drin zu suchen.
Aktuell habe ich zwar erst 8 Geräte verbunden, aber wenn ich etwas kaufe soll es auch möglichst einfach mit homee interagieren und eingebunden werde. Ich möchte nicht etwas kompliziert einrichten und verküpfen müssen.
Für mich als nicht pro ist es wichtig das alles super einfach funkioniert. Daher sollte aus meiner sicht sein viel mehr geräte einzubinden und direkt in der app mit kurz anleitung zuverbinden. Eine 300 seite doku brauch keiner.
Gruß

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Da gebe ich dir recht.
Dokumentation muss immer dort zur Stelle sein wo sie gebraucht wird dann muß sie Gut verständlich für Anfänger aber auch für Profis sein.
Die Anforderungen der Beiden Gruppen ist sehr unterschiedlich und es ist eine Kunst jedem einigermaßen gerecht zu werden.

Puh, wer soll das noch alles lesen :crazy_face::beers:

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Genau das meine ich keinen Roman sondern Hilfestellung da wo sie gebraucht wird.
Kurz und Bündig Aussagekräftig und kein BlaBlaBla.
So etwas ist nicht so einfach.

Bei mir im Freundeskreis gibt es außer mir noch drei homees. Alle drei steuern damit ihr Licht im Wohnzimmer und ggf. noch ein zwei Plugs. Sie kommen jeweils auf unter 10 Geräte. Sie fragen mich manchmal um Rat bei homeegrammen und wollen alles so einfach wie möglich haben.
Ich bin fest der Meinung, dass genau so der Großteil der homeenutzer tickt und vor allem, dass das genau der Zielgruppe des neuen Geldgebers von homee entspricht.

Mit aktuell 43 Geräten würde ich mich selbst noch nicht als Poweruser bezeichnen, aber ich habe bereits einen Raspberry mit homeean, nutze IFTTT aktiv und lese mich gerade in node red ein. Aber ich habe vor allem auch die Zeit und die Muße mich damit auseinanderzusetzen. Das homee System mit der Offenheit und die möglichen Erweiterungen über webhooks machen mich schon glücklich. Wenn es für 250 EUR einen homee pro Würfel gäbe, klar würde ich mir den kaufen, aber wer macht mit? 5% der 7000 Anwender? 2,5% vielleicht? Das wären immer noch über 100 “Poweruser”. Die haben wir hier bei weitem nicht, mutmaße ich mal …

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Meine Erfahrungen sind, dass die User ohne große Ambitionen eher mit der Hue-Bridge liebäugeln oder mittlerweile alles direkt an den Echo anbinden.

Es passt m. E. konzeptionell nicht zusammen, so viele namhafte Funkstandards anzubieten um damit auch “Profis” anzulocken und auf der anderen Seite alles künstlich vermeintlich einfach zu halten, sich dadurch aber erheblich Möglichkeiten zu nehmen.

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:+1: Die funktioniert ja auch stabil und ohne Probleme. Und das seit Jahren. Nur für Licht braucht man homee nicht.

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Was man auch bedenken könnte, wäre:
Wie viele mögliche “Poweruser” würden sich eine homee kaufen, informieren sich im Forum und merken dann, das homee vieles einfach nicht kann.

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Sorry, @Thomas - aber dann ist mir im Kontext mit Eltako-Komponenten dieser Auszug aus der Roadmap 2019 nicht klar:

Gruß

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