Opus GreenNet Bridge - Repeater-Funktion

Hallo,

irgendwie hänge ich gedanklich noch dabei ein bisschen was von der OPUS GreenNet Serie bei mir zu verbauen.
Nun bin ich in der Anleitung zu der Bridge über einen Passus gestolpert, der mich verdutzt zurücklässt.
Die Bridge-Schalter aus der Serie haben einen Repeater drin, so dass bei passender Platzierung immer Kontakt zum Gateway vorhanden ist.
Nun steht aber in der Anleitung, dass diese Funktion mit der Software “Opus ConfigTool Bridge” aktiviert werden kann.
Heißt das im Umkehrschluß, wenn ich die Dinger bei mir samt Gateway verbaue, ist die Repeater-Funktion nicht gegeben? Ich muss erst noch mit dieser Software zusätzlich dabei? Und mir scheint so, dass diese Software nicht an Endverbraucher rausgegeben wird,
In der Hoffnung, dass ich da etwas falsch verstanden habe, weil mit diese Auslegung der Funktionen irgendwie völlig unsinnig erscheint.

Gruß,
Jens

Willst Du die OPUS GreenNet Schalter ohne (=autark) oder mit dem OPUS Gateway benutzen, oder willst Du sie mit dem homee koppeln? Für die Verwendung des OpusConfigTools ist das OPUS Gateway notwendig.

Mittlerweile habe ich für meinen Feldtest hier einen ganzen Tisch voll Equipment liegen. Ich habe es nicht so mit der Geduld und Theorie und will machen, machen, machen … rumms gegen die Wand :joy:

Also ich habe eine 2-Kanal Bridge angeschlossen, Opus Gateway konfiguriert und es ist in dem viel verzweigten Netzwerk hier mit diversen VLANs nach 2 Tagen Netzwerkumbau auch sauber erreichbar. Die App, welche man aufs Handy laden soll, läuft auch.
Schalter ist in der App und wird erkannt sowie sauber nach HomeKit rüber gegeben.

Homee liegt hier auch noch und der Schalter war da auch schon drin. Leider bekommt man über Homee nur einen “programmierbaren Schalter” in HomeKit importiert, der sich nicht sauber konfigurieren bzw. auswerten lässt. Man kann ihn aus HomeKit nicht schalten etc. Die Erfahrung war grauenvoll.

MIT dem Gateway sieht er um Längen besser aus in HomeKit und man kann auch per App konfigurieren ob er als Schalter oder Lampe erscheinen soll. Das funktioniert gut.
Aber in der Opus Config App habe ich nichts weiter gefunden, um die anderen Funktionen wie den Repeater, Sicherheitsfunktionen etc. der Bridge zu konfigurieren.
Deswegen habe ich mal so blöd gefragt, ob ich hier komplett auf dem falschen Dampfer bin.

Prinzipiell soll der Schalter heut funktionieren und automatisierbar sein.
Im Moment sieht es danach aus, dass das nur über das Gateway klappt.

Gruß,
Jens

Nur mal so um die Begriffe abzugleichen. Meinst Du die “OPUS Config” App auf dem Handy oder die Software “OPUS ConfigTool Bridge USB” für den PC?
Erstere habe ich drauf, die funktioniert auch. Sie zeigt aber nur die Grunddaten der Bridge und lässt mich Name und Erscheinungsbild für HomeKit konfigurieren. Dann war es das auch - zumindest habe ich noch nicht mehr sinnvolle Funktionen in der App finden können.

Aus dem Manual:

grafik

Das wäre das hier:

https://www.jaeger-direkt.com/onlineshop/haustechnik/installationsbussysteme/bussystem-software/13726/opus-config-tool

Aus den FAQ der Webseite:

Ich danke Dir für die Rückmeldung.
Dann hast Du dieselben Informationen wie ich. Und in der Anleitung des USB-Sticks steht, dass man wiederum eine Bridge-Software auf dem PC, die kann man aber nirgendwo dort herunterladen, wo ich gesucht habe.
Oder konntest Du dazu etwas anderes herausfinden?

Die musst du kaufen für 164€

Der liegt vor mir. Ich stutze nur über den Passus der Software aus der über Dir zitierten Passage aus der Anleitung zu dem Stick.
Die soll man laut Anleitung bei Jäger Direkt herunterladen. Dort bekommt man aber nur als Fachbetrieb ein vollwertigen Account.
Das macht mich stutzig.

Die wollen offenbar sicherstellen, dass nur an Opus ausgebildete, bzw. Elektriker Zugriff darauf haben. Was an sich zur Qualitätssicherung bei der Installation beiträgt.

Das klingt bald so. Umso komischer, dass ich alles als Erdkunde kaufen kann, aber Schlüsselfunktionen mir verwehrt bleiben, wenn ich nach der Installation keinen Elektriker mit eigenem Gewerbe kommen lasse, der die Funktionen nur aktiviert. In der Schule hätte man gesagt am Thema vorbei.
In dem Zustand müsste ich bei 4 Etagen im Reihenhaus ohne Repeaterfunktion zwei Gateways einbauen oder ich gehe dann doch wieder zum Eltako Repeater, was irgendwie nicht der Sinn des Ganzen sein kann.
Ich rege mich schon wieder auf … das soll ich doch nicht, sagt mein Arzt …

Ist hier jemand von Fach und könnte mir die Software zur Verfügung stellen?

So, nach ein paar Telefonaten mit dem Hersteller und meinem Techniklieferanten hier die Auflösung des Problems - beschrieben in meinen Worte:

Der Hersteller Jäger Direkt, von dem OPUS Greennet stammt, möchte von Haus aus nicht alle Teile an den Endverbraucher herausgeben, weil unter Umständen ein bisschen Planung mit Hintergrundwissen erfolgen muss. Um dem vorzubeugen, dass Endkunden ohne Kenntnisse Ihre Teile einbauen und sich am Ende über ein Nicht-Funktionieren des Smart-Homes wundern, werden nur bestimmte Teile an den Endkunden verkauft.

Alle mit Dauerstrom versorgten OPUS Geräte haben einen Repeater drin. Dieser ist in den „Standardversionen“ deaktiviert, weil ein EnOcean Telegramm nur bedingt „verstärkt“ werde darf - maximale Anzahl der Repeater auf dem Weg zum Gateway ist das Stichwort. Es gibt im Fachhandel zum Beispiel Bridges, die haben hinter der 6-stelligen Artikelnummer eine Bezeichnung „-Repeat“. Da ist der Repeater bereits aktiviert. Jäger Direkt hat diese aber nur im Fachkunden Shop im Angebot.

So kann der unbedarfte Kunde erstmal nur ein Smart-Home ohne Repeater-Funktion aufbauen und sich nicht kaputt machen. Bei begrenztem Raum und einem zentral aufgestellten Gateway, funktioniert das auch. Erst bei Reichweitenproblemen kann man den Repeater mit Hilfe des USB-Sticks „OPUS ConfigTool“ je nach Bridge einzeln aktivieren, um gezielte Repaterstrecken in das Netz einzubauen.
Dafür Bedarf es der Software „OPUS ConfigTool Bridge USB“, welche nur im Fachhandel-Shop von Jäger Direkt zu bekommen. laut Jäger Direkt ist jeder, der einem Endkunden den Stick verkauft, für den Support und das Bereitstellen der Software verantwortlich.
Ich habe also meinen Verkäufer kontaktiert, der von seinem Glück nichts wusste. Er hat die Software besorgt und mir zur Verfügung gestellt.

Ich kann bestätigen, dass damit die ganzen Einstellungen auf den Bridges manuell selber gesetzt werden können. Somit kann neben dem Repeater auch das Schalterverhalten und weiteres den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Man muss also einiges wissen, damit man mit den Schaltern dieser Serien zielgerichtet ein Smart-Home aufbauen kann. leider kann man das nicht so einfach als Endkunde im Netz nachlesen.

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Jetzt schon :wink:

:rofl: :rofl: :rofl:

Lernst du die Opusgeräte direkt an den Stick an und setzt dann die Parameter?
Hast du versucht, mit dieser SW auch andere enocean Geräte zu „bearbeiten“?

Mit dem Stick hast Du quasi einen Zugriff auf die Konfiguration und kannst zum Beispiel den Repeater aktivieren oder das Schalterverhalten konfigurieren. Mehr habe ich noch nicht ausprobiert.
Ein Anlernen an den Stick findet nicht statt. Du suchst in der Software aus von welchem Typ das Gerät ist, welches Du konfigurieren willst, gibst die EnOcean-ID und den Security-Code an und kann die Konfiguration nach Deinen Bedürfnissen setzen.

Ob man andere Geräte anlernen kann, habe ich noch nicht ausprobiert. Ich habe nur kurz mit dem Toom herumgespielt, aber auch noch keinen Ansatzpunkt dafür gefunden. Genauso habe ich noch keinen Ansatzpunkt gefunden generell über den Stick anzulernen.

Nachher werde ich mir das nochmal anschauen. Falls Du Hinweise hast, was ich mal konkret prüfen soll, versuche ich mal mein Glück. Es wäre zumindest cool, wenn man über den Rechnet auch an das Gateway anlernen könnte :wink:

Also kommt der Opus Stick an das Gateway? Und nicht in den PC.

Wozu dann die SW?

Hier findest Du eine kurze Bedienungsanleitung zu Tool und Stick. Vielleicht wird es dann klarer.
Du kannst mit dem Tool ein ganzes Haus konfigurieren, kannst dann eine Bestellliste ausdrucken und bestellen. Wenn dann die Geräte kommen, werden sie über den Barcode in das Tool geladen und konfiguriert z.B. welcher Taster schaltet welchen Aktor usw. unde eben auch das Repeating an/aus. Das ganze für eine Installation ganz ohne OPUS Gateway. Nur nacktes Enocean.

Mein Vorredner hat es schon beschrieben. Der Stick ist ein EnIcean Funkstick. Der kommt an den PC und spricht die Geräte mittels EnOcean an. So kannst Du auch die Konfiguration bereits eingebauter Geräte nachträglich anpassen. Oder Du planst, wie zuvor erwähnt das ganze Haus. Da muss ich mich aber auch erst noch einarbeiten.

Und für die Konfiguration/Planung ist die Software „OPUS ConfigTool Bridge USB“ notwendig - Betriebssystem Windows. Die überträgt dann über den Stuck per EnOcean die notwendigen Konfigurationsdaten aus der Planung auf das Gerät … so zumindest in der Theorie.

Ich habe gerade mal wieder ein bisschen wegen ein paar kleiner Probleme mit dem Support telefoniert. Eines muss man dem Hersteller lassen, wenn man ein Problem mit der Technik von denen hat, helfen die echt sehr kompetent. Ich bin was das angeht schon mal begeistert.

Es kam die Frage auf, ob man fremde EnOcean-Produkte reinheben kann. Also bei einem batterielosen Wandsender funktioniert das. Habe ich auch schon ausprobiert. Der wird dann an HomeKit durchgereicht und als programmierbarer Schalter in der Home-App angezeigt. Das Anlernen dieser Schalter wird aber nur mit dem USB-Stick klappen, weil man dort das OPUS-Produkt aus dem Produktkatalog in die Planung ziehen und mit den Zugriffsdaten wie zum Beispiel der EnOcean-ID versehen kann. Dann ist er drin, wird zum HomeKit geschoben und kann programmiert werden in der Home-App.

Wenn man aber wie ich EnOcean-Steckdosen einbauen möchte, wird das nicht klappen. Dafür gibt es in der App kein Produkt von OPUS, also kann ich es dort nicht aufnehmen, konfigurieren und in das Gateway heben.
Auch wird es nicht funktionieren - wie ich es versucht habe, die Steckdosen Smart Plugs in Betrieb zu nehmen und diese auf einen Taster der Bridge zu legen. Wenn die Plugs in den Anlernmodus versetzt werden und man danach einen der Taster auf der OPUS Bridge drückt, lernen die Plugs diesen Taster und reagieren in Folge auch auf den Tasterdruck. Das funktioniert. Wenn man die Taster aber per HomeKit betätigt, was geht, werden die Plugs nicht geschaltet.
Laut Support ist das auch korrekt so. Das hat mit der Apple-Zertifizierung zu tun. Bei „virtuellen“ Tastendruck auf der Bridge, wird nur ein per Stromkabel angeschlossenes Gerät geschaltet, kein EnOcean Telegramm geschickt. Denn sonst könnte man den Taster benutzen um nicht Apple-zertifizierte Hardware in Homekit zu schleusen bzw. bedienbar zu machen. Deswegen ist diese Funktion durch die Apple-Zertifizierung ausgeschlossen.
In meinem Fall - Steckdosen Plugs per OPUS-Bridge zu schalten - muss ich mir HomeKit-zertifizierte Steckdosen besorgen und diese mittels Automation in der Home-App mit dem Tasterdruck verbinden. Dann funktioniert es bei physischem Druck und virtuellem Druck auf den Taster.
Oder man betreibt die „nicht-Apple-zertifizierte“ EnOcean-Technik an anderen Gateways und führt über diese Wege als HomeKit-Nutzer dort alles zusammen - Stichwort Homee. Aber alles nativ über OPUS und HomeKit funktioniert nur, wenn zertifiziert und OPUS das danach im Sortiment hat. So meine Interpretation des Ganzen.

Ferner ist bei dem Gespräch herausgekommen, dass ich die App nicht mehr benutzen werde. Die ist für Standardanwender gedacht, welche den USB-Stick nicht haben, um das Gateway in die Home-App und weitere Geräte in das Gateway importieren zu können. Allzu viele Funktionen mehr hat die eh nicht und auch die neue App (myOPUS) wird nicht nennenswert mehr haben.
Wenn man also den Stick hat, das Gateway auf dem Standardweg der Home-App importieren und alles andere über den Stick in das Gateway importieren. Dann kann man auch alle anderen internen Einstellungen anpassen, so dass die Lösung Zuhause optimal läuft.
Stichwort myOPUS-App: Falls jetzt jemand hier die direkt ausprobieren will - mit Hilfe meiner Rückmeldung haben Sie einen Bug mit den aktuellen Privacy-Einstellungen der aktuellsten iOS-Version gefunden. Mitte nächster Woche soll der Fix kommen, dann kann man auch wieder Gateways mit der aktuellsten iOS-Version in die myOPUS-App importieren.

Also wenn man das Gateway und die Bridges von OPUS als Taster für die Auslösung entfernter Geräte verwenden will, muss man einiges berücksichtigen! Da heißt es also vorher planen oder ggf. den Support kontaktieren, damit man nicht alles wieder zurückschicken muss.

Aber dank des Supports, der mich echt geduldig über die Hintergründe und andere Möglichkeiten aufgeklärt hat, sehe ich langsam Licht am Ende des Tunnels.