Hallo zusammen,
ich habe mit dem NodOn SIN-2-2-01 Schaltaktor EnOcean und einem Bewegungsmelder eine Nachtlichtsteuerung aufgebaut, die das Licht für 2 min ein- und dann wieder ausschaltet. Das Licht ist ein LED-Panel mit kleinem Netzteil.
Leider bleibt das Licht nach wochenlangem funktionieren, irgendwann einfach an und läßt sich über Homee als Gerät nicht mal mehr ausschalten.
Man hört zwar das charakteristische Schalt-Klackern, aber die Lampe bleibt an…
Mein Eindruck, die Kontakte kleben:
Denn nach dem Ausbau und Anklopfen des NodOn geht der Schalter wieder auf und das Gerät funktioniert eine Weile. Aber es nervt…
Hat jemand diegleichen Probleme oder eine Idee, woran dies liegen könnte.
Kann ein Mindest-Laststrom erforderlich sein?
Ich nutze die Homee-Version 2.40.2 (268ae103).
ich habe den NodOn SIN-2-2-01 bereits seit vier Jahren im Badezimmer im Einsatz (ebenfalls die Enocean-Ausführung). Der wird dort mehrmals täglich geschaltet und ich habe bisher (klopf auf Holz)noch nie das von Dir beschriebene Problem gehabt.
Bei mir hängt an dem einen Relais die LED-Beleuchtung des Spiegels und an dem anderen Relais 4 LED Spots. Ich vermute zumindest das Spiegel-Licht dürfte von der Last ähnlich sein, wie Dein LED-Panel.
Daher würde ich auf einen Defekt Deines NodOns tippen. Du könntest einmal das zweite Relais ausprobieren, ob es sich gleich verhält. Das würde dann allerdings eher gegen einen Defekt sprechen…
danke für Deine Rückmeldung, aber Garantie habe ich sicher keine mehr.
Nachdem ich hier kein Land sah, habe ich das Thema nämlich erst einmal vertagt, um es in der kalten Jahreszeit noch mal ausgiebig zu testen.
Aber den von Dir vorgeschlagenen Test hatte ich bereits mit einem anderen NodOn mit gleichem Ergebnis durchgeführt.
Daher habe ich auf ein systematisches Fehlverhalten getippt. Natürlich könnte hier auch Homee und / oder die Software eine Rolle spielen.
Ich habe zunächst gegooglet, aber nichts gefunden. In der Spec war auch kein Hinweis zu einer Mindestleistung beim Schalten.
Aber den Support werde ich mal anschreiben… und dann berichten.
Hallo zusammen,
hatte das Thema ruhen gelassen und nun wieder in der dunklen Jahreszeit Bedarf gesehen.
Das oben genannte Problem habe ich inzwischen beim ausgetauschten Nodon-Switch wieder und zwar an beiden Schaltkontakten. Die funktionieren eine Weile und irgendwann Kleben die Kontakte
Da ich keine LED-Leuchten direkt schalte, sondern über ein Netzteil, kann ich mir vorstellen, daß der Trafo des Netzteils als induktive Last Spannungsspitzen erzeugt, die möglicherweise das Kleben verursachen.
Um dies auszuschließen: kennt jemand eine funktionierende Schutzbeschaltung für die NODONs bei induktiver Belastung?
Oder hat jemand eine ähnliche Schaltung (Netzteil mit LEDs) mit anderen Aktoren zuverlässig in Betrieb? Welche Aktoren wären das dann?
Schon mal herzlichen Dank und allen frohe Weihnachten.
Danke, dass Du Dich dem Problem angenommen hast.
Löschdioden werden meines Wissens nur bei DC-Spannungen eingesetzt.
Bei AC-Spannungen (Hier 230 V-Netzteil für LED-Panel, also wenig Leistung…) werden meines Wissens Varistorschaltungen eingesetzt.
Hier bin ich aber ziemlich unerfahren.
Helfen z. B. auch die normalen Überspannungsschutzsteckdosenleisten, wie man sie für den Blitzschutz nutzt?
Eine Überspannungsschutzsteckdosenleiste schützt die dort angeschlossenen Geräte vor einer Überspannung durch z.B. Blitzschlag o.ä. der von außen ins Hausnetz kommt oder im Hausnetz durch ein anderes Gerät verursacht wird. Im Falle des Threaderstellers soll die Spannung abgeleitet werden, die das Netzteil nach dem Abschalten der Versorgungsspannung noch in seinen Spulen hat:
In dem Artikel geht es zwar auch um Blitzschutz, aber wenn man den Varistor im Plug zwischen Phase und Nulleiter einbaut, müsste es auch gehten. Das sind aber Bastelarbeiten, wo man schon wissen muss, was man tut. Wenn das Ding deswegen abbrennt, zahlt keine Versicherung!!!
Genau, die Varistoren habe ich im Netz auch schon für ca. 6 € gesehen.
Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht?
Ich bin vom Fach, das wäre nicht das Thema und ich lege in Sachen Sicherheit immer gerne „eine Schüppe drauf“…
Allerdings bin ich bei Waren aus dem östlichen Land etwas vorsichtig geworden und würde es sicherlich irgendwo noch einpacken. Vielleicht passt sie auch in die Steckdose mit rein…
keiner mit solchen Erfahrungen und Lösungen an der Hand?
Ich werde zwischenzeitlich schon mal mit einem **Brennenstuhl Primera-Line Steckdosenadapter mit Überspannungsschutz**das Testen beginnen. Die 6,90 € ist mir der Versuch wert und vielleicht gibt es ja auch von Euch bis dahin die eine oder andere gute Idee…
Nach dem Einbau werde ich mir ca. ein halbes Jahr Zeit geben und wenn danach noch alles funktioniert, dies als Lösung kennzeichnen, wenn das so ok ist !?