Homee .. oder nicht?

Betrifft welche Lösung bzw. Anbieter?
Sorry wenn ich so dumm nachfrage, aber da hier das „Projekt“ doch etwas größere Ausmasse annimmt, möchte ich es vermeiden am Anfang schon sinnlos Geld und Zeit zu investieren.

Diese gesamte Thematik ist schon dermassen komplex, dass es für einen Anfänger in diesem Bereich nur verwirrend ist wenn nicht exakt angeführt wird um was es geht/ging.

Und wenn man schon am Anfang den Fehler macht das falsche Protokoll zu verwenden, die falsche Lösung zur Verwaltung einsetzt, ist es schade um alles.
Abgesehen davon dass alles im Endeffekt doch einiges kosten wird.

Soll vom Keller aus gefunkt werden? Dann sehe ich ziemlich schwarz für unsere lieben Würfel.

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Wenn ohnehin neu verkabelt wird, würde ich die sicherheitsrelevanten Sensoren und Aktoren definiv verkabelt installieren.

  • Funk vom Keller aus: im Prinzip war das so angedacht da sich dort die gesamte IT-Infrastruktur zentral befindet.
    Das auch deshalb - da aufgrund das Hausalters - alle externen Anschlüße (Strom, Tel., Internet, Netzwerk vom Gartentor, Glasfaserkabel, usw.) dort in einem Raum zusammen gefasst sind.

Das Haus wurde vor etlichen Jahren fest mit CAT5 verkabelt (fast alle Räume sowohl im Keller, Ergeschoß als auch 1. Stock).

Dadurch sollte es auch einfach möglich sein, bestehende Netze (fest und/oder Wifi) zu erweitern (siehe Mesh da das so gerne verwendet wird).

  • An eine Neuverkabelung ist demnächst nicht gedacht da ich dazu aktuell bis nächsten Sommer keine Zeit habe.

Aktuell verwendet ich im Haus sowohl das Festnetz (per CAT5) als auch für die mobiles Geräte Wifi - alles aus dem Keler und alle mit sehr guter (Signal)Qualität.
Denke daher dass die Thermostate damit auch leben können sollten - wenn nicht: Extender.

Und da das Haus schon etwas älter ist und Maurer damals noch mauern konnten, ist das Eisen im Haus äußerst sparsam verwendet worden (wenn überhaupt, habe bis jetzt noch keins gefunden).

Was verkabelte Sensoren & Aktoren betrifft: bei der Anzahl an Thermostaten und den Aufstellungspätzen ist an Verkabeltes nicht zu denken - das geht nur „Over the Air“.
Da auch deswegen da in 60 Jahren einiges verbaut wurde von dem ich nicht weiß was und wo (Kabeln, Strom, usw.) und ich ehrlich gesagt keine Lust habe wegen ein paar Kabeln das halbe Haus aufzustemmen.

Die Thermostate funken aber kein WiFi (WLAN), sondern Z-Wave oder EnOcean. Da bringt das beste WLAN inkl Repeater nichts, denn das Funkprotokoll für die Thermostate kommt aus einem homee Würfel und wenn der im Keller steht, kommt dieser Funk nicht weit.

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Ich kann Pino73 nur zustimmen.
Wenn du dich in ein paar Monaten nicht schwarz ärgern willst, zieh dir mal das hier vorliegende PDF rein

Also wenn ich das richtig sehe und du 3 Etagen ausfallsicher betreiben willst, bleibt dir nichts anderes übrig als die Smart Home Zentrale (ob homee oder andere) die funkbasiert arbeitet nicht im Keller unterzubringen (zB erste Etage) oder doch in den sauren Apfel beißen, neu verkabeln und direkt auf ein kabelbasiertes Smart Home zurückzugreifen. Dass die Komponenten nicht ganz billig sind hast ja schon selbst gemerkt und wirst dich schwarz ärgern, wenn es hinterher nicht so läuft wie du es dir vorstellst. Also rein meine Meinung, die Pros werden dir hier aber bestimmt noch mehr Tipps geben können.

Eigentlich ist der homee Tower ja auch viel zu schön um im Keller zu stehen. homee muss gesehen werden.

Wir sollten nicht vergessen, dass man über die hih-Funktion auch je Etage eine home installieren kann. Ist nicht die preisgünstigste Lösung aber erhöht die Zuverlässigkeit, wenn man die Last und ggf. die HGs auf mehrere Zentralen verteilt. Ich empfehle das gleiche, wenn es um Zutrittskontrolle geht. Es gibt Controller, die 32 Türen verwalten können und welche, die weniger bis nur ein bis zwei Türen verwalten können. Für die Ausfallsicherheit ist diese Variante mit mehreren Controllern teuerer aber auch sicherer.

Ok, daran habe ich nicht gedacht. :wink:

Der angeführte Artikel (PDF) legt die Planung gut dar - danke @Kobold für den Hinweis darauf!
Darin wird auch augeführt, dass es mit 1 oder 2 Repeater(n) über 3 Stockwerke (fast keine Armierung durch alte Bauweise wie bereits geschrieben) keine Probleme geben sollte.

Diese Repeater können über verschiedene Arten angebunden werden, wenn ich also schon eine Netzwerkverkabelung (TCP/IP) im gesamten Haus habe, sollte es doch damit möglich sein - oder?
Frage mich dann nur wie diese dann eingebunden werden … ?

Dieses Dokument heißt nicht umsonst „REICHWEITENPLANUNG für EnOcean-Funksysteme“.
Die erwähnte Art von Repeatern gibt es so nur bei Enocean. Sie haben keinen Netzwerkanschluß, sondern verstärken „wahllos“ jedes Enocean-Telegramm, das nicht schon von einem anderen Repeater verstärkt wurde (Level 1) bzw. max von einem Repeater verstärkt wurde (Level 2).

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Der angeführte Artikel behandelt die Reichweitenplanung von EnOcean Systemen. Er ist grundsätzlich auch auf andere Funkprotokolle übertragbar, aber nicht unbedingt was das Thema Repeater angeht.

Du gehst in Deinen Überlegungen von WLAN aus, daß Du z.B. per Netzwerkverkabelung einen Access Point vom Deinem Router abgesetzt irgendwo im Haus unterbringst.

Das trifft auf die anderen Funkprotokolle nicht zu.
Bei EnOcean gibt es nur „dumme“ Repeater wie von @ch.krause beschrieben, die jedes EnOcean Signal in Reichweite aufnehmen und verstärkt weitergeben.

Bei Z-Wave und Zigbee ist jedes dauerhaft mit Netzstrom betriebene Gerät ein Repeater, zusätzlich gibt es auch explizite Repeater, die dann am Master-Controller angemeldet werden müssen.
Allerdings kann in einem Z-Wave Netzwerk das Signal max. 4x weitergereicht werden.

Wie Du siehst, bringt Dich Deine Netzwerkverkabelung in diesem Fall nicht viel weiter - außer daß Du Deinen homee vielleicht per LAN-Anschluß doch mittig im Haus aufstellen kannst und solltest.

Das Bisherige zusammenfassend komme ich - mit meinem Anfängerwissen - zu folgendem Schluß:

  • EnOcean als Protokoll (empfohlen von @TiDO)
  • da keine weiteren Stemmarbeiten möglich sind, Verwendung von
    • Repeater(n) (Lösung über TCP/IP ?) > Eltako FRP70 Repeater oder Eltako FA250-GW
  • homee eher nicht, scheint mir letztendlich nicht die richtige Lösung zu sein da eher weniger EnOcean-Geräte verfügbar

Inwiefern das alles mit OpenHAB, NodeRed und anderem realisierbar ist, muss ich noch weiter „erforschen“ - und ob überhaupt.

Letztendlich möchte ich ein System haben in welches ich mich nicht immer wieder auf’s Neue „hineindenken“ muss wenn eine Erweiterung oder ein Problem ansteht.
Zudem möchte ich vermeiden diverse Protokolle zu „mischen“.

Bin aber nach wie vor für jeden Hinweis und Tipp dankbar.

In das Thema hineindenken bleibt Dir bei keiner Lösung erspart.

Löse Dich vom TCP/IP-Stack - das einzige was ZigBee/Z-Wave und Enocean mit WLAN gemeinsam habennist, dass sie dasselbe Medium (Luft) benutzen. Ein Enocean-Repeater hängt an KEINEM physischen Netz, er wiederholt nur Enocean-Pakete auf einer definierten Frequenz.

Eine einfachere Lösung wirst du nicht
Bekommen, dass muss dir auch klar sein.
Wenn du mehr Zeit investieren willst, guck mal bei Home Assistant

Wurde anscheinend falsch verstanden!
Das ICh mich in das Thema „hineindenken“ muss ist klar - aber nur in der Projekt- und Umsetzungsphase.
Daher hatte ich ja auch geschrieben "… immer wieder auf’s Neue … " > heisst: wenn mal alles fertig ist und funktioniert, ich dann weder Lust noch Zeit habe wieder „von vorne zu beginnen“.

Heisst: nach Abschluß aller Arbeiten muss der laufende (Wartungs)-Aufwand gering bleiben.
Was wiederum zu einer einheitlichen Oberfläche über das interne Netzwerk führt (auch schon geschrieben: weder Claud noch irgendwelche Äpps dürfen dazu notwendig sein).
Ob diese Oberfläche dann per Festnetz-IP oder WLan angesteuert wird, ist mir wieder egal.

Und: alle Geräte (Thermostate, Kameras, Lichter, Steckdosen, usw.) sollten womöglich mit einem Protokoll funktionieren.
Dazu wurde ja schon von anderen angemerkt, dass homee nicht der optimale „Kandidat“ ist.

So wird mir letztendlich nichts überig bleiben, als eine „eigene“ LÖsung zu entwerfen.
Mein Problem nur ist, dass wenn man nach Unterlagen im Netz sucht, diese tw. extrem alt sind (das Neueste war von 2015).
Aber als Programmierer bin ich es gewohnt Lösungen zu finden …

Danke, dort war ich schon mal vor ein paar Tagen.

Und das mit der Zeit ist mir klar, ohne - viel - Zeit in so eine Sache zu investieren, geht hier anscheinend gar nichts.
Was wiederum schade ist, denn dieser Markt wäre Riesengroß.
Aber nicht jeder ist ein Bastler, oder hat die Lust dazu, oder kann es, oder hat die Zeit dazu.

Dann gibt es noch die „fertigen“ Lösungen - ich nenne diese jetzt mal die „Hausfrauenlösung“.
Kauf das Ding, starte den Smartphone und … alles fertig.
Das hier z.B. Punkto Sicherheit mit der Unwissenheit der Leute sträflich gespielt wird, ist den meisten dann gar nicht bewusst.
Oder für jeden Pfurz bei solchen „Anbietern“ die Unterstützung was kosten soll - wenn überhaupt vorhanden.

Zu den diversen „Bastellösungen“ habe ich bisher nur Fragmente gefunden.
Nimm das, dann wird dies gebracuht.
Nimm was anderes, dann geht dies nicht, aber das.
Oder obskure Wetternachrichten, Verkehrsmeldungen, Musik überall, und anderes sinnloses, unproduktives Zeugs.
Oder die Besten unter den Anwendern welche Alexa, Siri und Co damit bauftragen im Haus etwas zu tun.

Geht das Ganze aber in eine produktive und sicherheitstechnische Richtung, werden die Tipps äußerst rar.
Der Eine weiß das - aber nicht sicher.
Der Andere auch - aber auch nur teilweise.

Aber es wird schon werden …
Bedanke mich auf allle Fälle bei allen für die bisherige Unterstützung - hilft mir sehr!
Vielleicht kommt ja noch etwas … ?

Und wenn es bei mir was geworden ist, und Interesse besteht, schreibe ich hier gerne über die Lösung.

Viel Glück bei deiner Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau! :wink:

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Danke.

Würde aber eher sagen: das System soll das können was es können soll.

Mir Sachen abzunehmen, welche entweder

  • Zeit und/oder Weg kosten, bzw. stupide Daueraufgaben (wie z.B. Licht abdrehen wenn vergessen, Thermostate auf- & zumachen)
  • der Sicherheit dienen (z.B. Kamera)
  • der Bequemlichkeit (z.B. Türklingel)
  • der eigenen Gesundheit helfen (z.B. wenn mal krank und gehbehindert der Weg über 3 Stockwerke durchs Stiegenhaus eher unmöglich ist)
  • mir meine Eigenständigkeit bewahren (keine weitere Person notwendig)

Aufgrund dieser „Vorgaben“ bzw. „Parameter“ würde ich sagen, einfach ein System das DAS kann was ICH will was ES können MUSS.

Anonsten verdient die ganze Sache den Namen „SmartHome“ nicht!