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Fehler, Frust, Abwanderung zur neuen Konkurrenz: Was Homee jetzt tun sollte

Wenn homee eh alles kann, warum haben einige hier zusätzlich einen Raspberry?

Das sind die 5-10% homeaner, denen ein “einfaches” Smarthome-System mit einer “halbwegs” gelungen Oberfläche auf WebApp-, IOS- und Android-Basis doch nicht genügt, um ihren Basteldrang zu erfüllen.
Ich gehöre auch dazu.

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Schön zu lesen, dass homee für dich alles kann und du rundum zufrieden bist :+1:

(Hat ja sonst niemand hier im Thread behauptet, sondern nur du)

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Das einzige System, was alle Anforderungen erfüllt ist das “selbst gebastelte”. Da irgendwo jeder andere Wünsche und Vorstellungen hat muss man diese sich halt irgenwie zurecht machen. Es gibt einige weit verbreitete Grundfunktionen welche jedes System erfüllen sollte, der Rest halt anders.
Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, wie man zum gewünschten Ergebnis kommt und was man bereit ist zu investieren.

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@ch.krause
Nun ja, nicht immer hat ein Raspberry nebenher was mit Basteldrang zu tun.

Bei mir erfüllt er Funktionen, die homee nicht bieten will oder kann:

  • Virtueller Bewohner bei Abwesenheit
  • Hue Bridge Anbindung mit An-/Auserkennung
  • OpenHab kann zählen, was homee schwerfällt (Benachrichtigungen nur 5x statt endlos)
  • OpenHab kann MQTT (Messwerte)
  • OpenHab kann Skripte ausführen für Schaltungen

Ich habe es bereits einige Male geäussert: Ich liebe die Oberfläche und die Einfachheit der grafischen Auswerungen in homee, aber es fehlen einfache Dinge wie Anwesenheitserkennung, Zählen, Vergleichen, integration von neuen Sensoren/Aktoren…

Ansonsten Stimme ich dir zu: Einige wollen immer mehr. Ich kenne jemanden der bleibt bei FHEM, da er sich dort die Kosten des Waschvorganges ausrechnen läst…

@SteffenTM
Das selbst gebastelte SmartHome ist natürlich immer nach den eigenen Wünschen. Könnte ich auch (und hatte ich nach RWE SmartHome mal vor) mit OpenHab alles realisieren. Aber das ist SEEEHHHRR aufwändig. Aber ist machbar. Darüber muss sich jeder Bastler im Klaren sein.

Läuft jetzt bereits seit 2 Jahren ohne Problem. Ich hatte bist dato noch keinen Hardwaretausch… Und hört auf mit dem nutzlosen Abomodell, bei dem der Kunde in der Regel nur verliert. (Auch wenn es einige nicht wahr haben wollen). Abos nutzen nur dann wenn, du den Anbieter sehr schnell substituieren kannst. Funktioniert das nicht, weil der Aufwand eines Systemwechsels zu hoch ist, wird sich auch an der Qualität nur wenig ändern.

Wer auf Abomodelle steht, kann sich ja einen solchen Anbieter suchen, aber lasst die Community hier davon verschont…

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Welches System kann alles? Sag schon…

Z.B. ioBroker.

Nein, es kann z.B. nicht Plug 'n Play.

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Für mich ist die Kombi aus Homee und Raspberry genau das Richtige. Homee für Standardanwendungen, Raspberry für den Rest. Andersherum mag ich die Herausforderung etwas im Raspberry umzusetzen und mit Homee zu koppeln. Wenn’s dann funzt ist doch super. Bedient meinen Basteldrang. :laughing:

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Hey @SteffenTM ,
da bin ich absolut bei Dir. Auch ich brauche nicht zwingend alles aber das Basteln und der Erfolg das es funktioniert ist schon super.

Häufig ist doch der Weg das Ziel! :wink:

Warum hat es dann nicht jeder? Warum bist du noch hier?

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Ich habe den Raspberry nur deswegen, weil ich anfangs unsicher war, welches System ich im neuen Eigenheim einsetzen wollte (homee oder Raspberry Pi mit FHEM).

Voraussetzung waren vor allem:

  • keine Cloudabhängigkeit

  • kein Abomodell

  • Einfachheit (was beim FHEM nicht ganz stimmt, aber es war günstig)

Da habe ich mir eben beide gekauft und ein bisschen mit rumgespielt.

Anfangs war ich total von FHEM begeistert. Ich war fasziniert von den Möglichkeiten, die mir dieses System bietet. Da ließ sich eine Oberfläche komplett individuell aufbauen. Da ließ sich eine Anwesenheitserkennung für verschiedene Personen und davon abhängig verschiedene Automatismen starten, es gibt einen Müllkalendar und eine Pollenflugvorhersage für das Dashboard, …

Aber ich musste für mich feststellen, dass FHEM alles andere als einfach ist. Wenn ich eine Zeitlang mal nichts damit gemacht hatte, dann musste ich quasi wieder von vorne anfangen, mich in das Thema einzuarbeiten.

Und letztlich nutzte ich die ganzen Funktionalitäten, die ich aufwendig ins Dashboard gebastelt hatte, dann doch nicht.

Daher nutze ich den Raspberry nur noch, um Geräte die ich eh schon habe mit homee über Webhooks anzusteuern. Was ganz hervorragend funktioniert.

Ich weiß, dass homee nicht alles kann.
Aber ich bin mehr als zufrieden damit, was homee alles kann.

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Nun ja, vielleicht vertrauen ja die Anbieter von Abo-Modellen genau darauf. Wer wäre schon bereit sein aufgebautes System zu wechseln ? Ggf. neue Sensoren/Aktoren usw. Ergo: Der Anbieter kann sich relativ entspannt zurücklegen. Fehler auf den Kunden schieben weil er irgendwas zusammenkonfiguriert hat usw. Mit Abo-Modellen würde ich einfach auf Smart-Home verzichten. Allenfalls hier und da vielleicht Insellösungen. Aber als Kunde für Smart-Home-Lösungen wäre ich dann zumindest sehr lange Zeit erstmal komplett weg. Hat man sich erstmal für, meist auch nicht wenig Geld, funktionierende Insellösungen geschaffen bleibt man dabei.

Anfänglich habe ich mit dem homee auch sehr gekämpft und mir fehlt noch so einiges. Aktuell setze ich Zigbee (42 Geräte) und Z-Wave (12 Geräte) zusammen ein und das System läuft zuverlässig. Den Frust kann ich in Teilen nachvollziehen, die Kritik weniger.
Ein Abo-Modell wäre für mich der Grund für den Umstieg, ebenso, wenn es nur noch über eine Cloud funktionieren würde.

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Mmmh. In meinem Umfeld sind einige Freunde mit Alternativen unterwegs und alle beneiden mich ob meiner Flexibilität und dass alles schon über Jahre so gut läuft. Z-Wave hat seine Tücken, was allerdings eher in den unterschiedlichen Dialekten und Ausprägungen liegt. Das kriegt man mit homee und soweit ich das heute sehen kann auch nur mit homee herstellerübergreifend in den Griff. Selbst auf dem Rasberry Pi kenne ich - für Anwender ohne Entwicklerkompetenz - keine Alternative. Ich drücke dir die Daumen, dass du deine Ziele erreichst und noch viel Freude mit homee haben wirst.

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Naja, mit z-Way und dem z-wave Modul für den raspberry ist die Kompatibilitätsrate ungleich höher, die Entwicklungs Geschwindigkeit, die Community und der Support sind dafür bei homee um Längen besser. Dazu die Multiprotokollfähigkeit …:heart_eyes:

Ich bin homee!

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@jano ungleich höher ist untertrieben :smiley: nutze zusätzlich das z-wave- Binding von C.J. und kann mittlerweile fast alle z-wave- Komponenten (inkl. secure) einbinden.
Die Entwicklungsgeschwindigkeit und den Support bei homee als besser zu bezeichnen halte ich für kompletten Quatsch. OH ist ein opensource- Projekt und kostet nichts, dafür arbeiten zig Programmierer daran um täglich neue Komponenten und die nötige Stabilität zu integrieren. Klar die OH- Community gibt´s nur in Englisch. Ist aber wirklich vergleichbar mit der super Community hier.
Kann sein, dass ich das mit z-way falsch verstanden habe…
Zur Multiprotokollfähigkeit fehlen mir dann die Worte… klar kann theoretisch homee Zigbee, z-wave und wlan, vorausgesetzt man kauft die Würfel… aber die Komponenten (sind echt wenige)
werden, sofern sie unterstützt werden nicht komplett unterstützt. Für Anfänger mag homee echt eine perfekte Alternative sein, jedoch wenn man mehr clevere Steuerung möchte, kommt das System schnell an seine Grenzen.
Man sollte hier nicht verschweigen, dass z.B. andere SmartHome- Geräte/ Zentralen wie Miele@Home, HUE, Xiaomi, etc. ihre APi geöffnet haben, damit diese komplett extern zu integrieren sind.

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Du hast durchaus Recht und nimmst dir offenbar viel Zeit für dein Smart Home, noch dazu hast du genügend Expertise, womit dir das, was ich als belastend empfinde, nämlich programmieren und Aufwand, wohl eher leicht von der Hand geht. Alle Achtung! :ok_hand::+1:

Für meinen Teil hab ich von Erfahrungen gesprochen und bin froh durch meinen Kollegen und @Chris zu homee gebracht worden zu sein. Er funktioniert tadellos und ich freue mich auf Neues mit homee. :wink::grin:

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