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Wünsche für Fingerprint Zutritt


#1

Hallo!

Mich würde interessieren was eure Wünsche wären für ein Fingerprint Zutrittssystem das man in Homee einbinden kann.
Da sich bei Homee ja wie bei mir selbst vorwiegend um Smarthome Nachrüster handelt gehe ich mal von einer Drahtlosen Verbindung in Kombination mit einem Schlüsseldreher aus.

Was wären eure Wünsche an so ein System?


#2

Hallo,

ich fände zumindest als Option Batteriebetrieb wichtig, ähnlich dem Burgwächter TSE-System, welches bei mir zum Einsatz kommt(noch).
Mit freundlichen Grüßen
Michael


#3
  • Sicherheit (Verschlüsselung jedweder Kommunikation)
  • Flexibel integrierbar (Z-Wave, ZigBee, Bluetooth, IP-Bridge)
  • Zutrittsberechtigungen lokal einfach programmierbar und flexibel einrichtbar (Putzfrau nur am zugewiesenen Wochentag zu bestimmten Uhrzeiten)
  • Möglichst Cloudfrei
  • Authentifizierungs-Relay (App statt Fingerprint; KeyFobs) - nicht jeder will seine Fingerprints hinterlegen
  • Unterstützung für HomeKit, Alexa, Google Home (mit entsprechender Sicherheit)
  • Offene APIs und proaktive Hersteller-Module für gängige Hausautomatisierungen (nicht einseitig, sondern auch in andere Richtungen, z.B. Webhooks in Richtung homee/Gateways für Anwesenheitssteuerung)
  • Flexibel beim Stromanschluss (intelligente Nachrüstlösung)
  • Nachrüstlösungsoption für den Türöffner (Nuki-like) für diejenigen welche keine Verkabelung mehr machen wollen/können
  • Idealerweise also eine Komplettlösung mit Klingel/Cam-Optionen (also das beste aus Ring/Doorbird, Nuki, Keypad-Lösungen - voll flexibel und modularisiert).

#4

Wie siehst du das Thema Sicherheit bei Z-Wave und Zig-Bee? Bin da bei weitem kein Experte, aber habe jetzt schon mehrmals gelesen das die Leute hier mehr auf den Standart/Verschlüsselung von W-lan vertrauen…


#5

…aus dem Grund würde ich auch auf eine Bridge setzen - ohne Bridge bekommt ihr eine notwendige Cloud-integration (einige der Dinge auf der Liste wirst Du ohne Cloud nicht machen können) eh nicht hin (zumindest keine die voll flexible und modularisierbar ist).

Z-Wave sollte sicher sein (zumindest laut derzeitigem Stand), bei ZigBee bin ich mir nicht so sicher (und ob homee eine solche Sicherheit unterstützen würde mal komplett dahingestellt)…

Edit: Viel wichtiger finde ich mal den Ansatz zu verfolgen, dass Hersteller die konsequente Integration ihrer Lösungen in verbreitete Gateways und Open Source Lösungen finanzieren und sich so Marktanteile kaufen (habe ich bisher noch nicht gesehen und könnte ein erfolgsversprechendes Modell sein, schnell zu wachsen).


#6

Ich würde mir hier digitale Zylinder wünschen.
Da Gibt es ja schon einige aber die Umsetzung finde ich noch nicht perfekt.


#7

kannst du digitale Zylinder genauer Definieren? Meinst du so komplette Zylinder wie zb. bei Burg Wächter?


#8

Hallo Thomas,

grundsätzlich bin ich ja von der “ekey multi”-Steuerung begeistert, da diese einen sehr großen Funktionsumfang hat (Schaltausgänge usw.). Hier gibt es ja auch schon den ekey home converter LAN RS-485, damit kann vielleicht schon jemand was Basteln um die Eingabe am Fingerprint auch für andere smart home Anwendungen nutzen zu können. Ist halt nur mit LAN nutzbar und nicht so richtig für eine einfach Nachrüstung geeignet.

Bei der ekey micro-Steuerung finde ich die App recht benutzerfreundlich, da kommt auch der einfache Endkunde damit zu recht. Der Funktionsumfang ist leider sehr eingeschränkt, da keine zeitlichen Eingrenzungen usw. möglich sind.

Im Wesentlichen bräuchte man einen Fingerprint mit leicht zu bedinender App, mit etwas mehr Funktionsumfang was die Zutrittsrechte betrifft, Weitergabe von Informationen Wer,Wann,Was an homee per Funk, ein sicheres Schaltmodul das direkt mit dem Fingerprint gekoppelt ist (so wie bei EnOcean, wegen der Ausfallsicherheit) für motorbetriebene Türschlösser oder E-Öffner und für eine ganz einfache Nachrüstlösung einen motorbetriebenen Zylinder (wenn man nicht mehr am Knauf drehen muss, ist es halt schon cool :sunglasses:)


#9

Genau das meine ich, komplette Zylinder die die dann freigeschaltet werden für x Sekunden.
Die Fingerprint Einheit sollte separat sein.
Das ganze dann über ein Hub eingebunden in homee. Funkprotokoll ist mir egal aber sinnvoll ist wohl Lan bzw. Wlan.

Zusätzliche Fingerprint Einheiten die nach Belieben platziert werden können.

An homee sollte dann übergeben werden welcher Nutzer und welche Einheit benutz wurde.

Die eingelesenen biometrischen Daten sollte im Hub gespeichert werden sowie auch ausgewertet.
Dieses sollte komplett getrennt von homee sein.


#10

Ah ok danke!
Wobei dann sehe ich das Ziel wohl eher so , das ich mit einem Fingerprint (der Standalone und versorgungsunabhängig ist) jedes beliebige Teil ansprechen kann, egal ob Zylinder von Marke XY oder ein Schlüsseldreher der Marke XY…

Dein Ansatz gefällt mir aber auf jeden Fall, danke für den Input


#11

ZigBee wurde schon 2015 geknackt. Allerdings gab es Protokoll-Updates die es schwerer machen, die Lücke auszunutzen. Ob es jemals komplett geschlossen wurde, weiß ich gar nicht. :thinking:

Bringt aber wenig, wenn die Gerätehersteller die Protokollversion nicht durch entsprechende Firmware-Updates anheben!

Welche ZigBee-Protokoll-Version wird (momentan) im homee eingesetzt?


#12

Ich würde mir weniger Gedanken um die Sicherheit von ZigBee, Z-Wave usw machen, sondern viel mehr darum dass der eigentliche „Schlüssel“ hundertfach nur 30cm neben dem Scanner auf Griffstange/Knauf/Drücker vorhanden ist. Jeder halbwegs talentierte ehemalige YPS-Abonnent kann einem vollkommen lautlos die Bude ausräumen.
Für mich ist ein Zugang mit Fingerprint gleichbedeutend mit nem Schlüssel unter der Fußmatte.

Interessanter fände ich eher einen smarten Türöffner z.B. in Kombination mit einem Mediatorschloss. Die Tür ist damit immer mechanisch verschlossen sobald die Falle ins Schloss fällt (auch bei Stromausfall) und könnte dann von Außen per Smartphone/NFC/… Oder konventionell per Schlüssel geöffnet werden.


#13

Von meiner Seite hätte ich die Anforderung “keine Cloud”.


#14

Da ich ja beruflich in dem Gebiet tätig bin kann ich deine Aussage leider nicht nachvollziehen, bzw. auch nicht ganz verstehen was du damit im Detail meinst…

Aber zum Glück ist die Welt nicht nur schwarz/weiß und es gibt viele verschiedene Meinungen


#15

Ich vermute lucidos spielt auf dieses Beispiel an


#16

Ich habe zuhause schon seit vielen Jahren einen ekey TOCAhome. Das ist der Vorgänger zu diesem hier:

Er bedient bei mir nur den Türöffner an der Haustür. Soll heißen: ich geh mal schnell raus ohne Schlüssel und komme gleich wieder. Oder die Tür fällt hinter mir zu und ich habe keinen Schlüssel dabei.

Für den mechanischen Verschluss hatt ich lange Jahre parallel einen RIFD-Digitalzylinder von KABA, den ich dieses Jahr gegen ein Danalock ausgetauscht habe.

Bisher bin ich mit dieser Kombination voll zufrieden.


#17

Nun ja, erstmal ist der Beitrag 10 Jaher alt, wie sich Technik allgemein in 10 Jahren weiterentwickelt hat hat braucht man hier wohl niemanden erklären.

Ich wollte hier eigentlich keine Grundsatzdiskussion lostretet, wenn gewünscht kann ich euch aber gerne mal einen Einblick, bzw. Hintergrundinfos zu Biometrie geben und was einzelne Systeme unterscheidet.

Ein Problem was man damit hat: Seit der Fingerprint am Smartphone Einzug genommen hat ist das Thema der breiten Öffentlichkeit bekannt, woran man gute (sichere) Systeme von anderen unterscheidet und wie biometrische Erkennung wirklich funktioniert wissen die wenigsten.

Die weit verbreitete Meinung das hier nur Bilder verglichen werden hat nichts mit der Realität zu tun.

Aber wie gesagt, wenn Interesse besteht kann ich euch da gerne mal einen kleinen “Exkurs” geben :slight_smile:


#18

Es wäre sicher nicht falsch, wenn in der Thematik einmal ein paar Mythen abgeräumt würden, oder eben mögliche Risiken aufgezeigt würden. Das würde vll einerseits die Aluhutfraktion etwas runter holen, und andererseits so manchem die Augen öffnen, der da zu sorglos ran geht.


#19

…aluhutfraktion…
Danke - you made my day :smiley: :smiley:

Also wie gesagt, wenn sich mehr Leute dafür interessieren kann ich gerne mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern und rede und Antwort stehen, aber aufdrängen tue ich mich da nicht!
Mal sehen ob mehr Leute Interesse daran haben mehr zu dem Thema zu erfahren.


#20

Hi, also wenn Nachrüstung dann sehe ich es ohnehin als muss das ein Produkt auch ohne Kabel betrieben werden kann. Die Option für Batteriebetrieb mit Vernünftiger Laufzeit wäre für mich somit Voraussetzung