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Vorbereitung auf Mini PV: homee Energiemanager


#1

Es geht weiter mit Chris Umzug


#2

@Chris

Bei den PV-Modulen geben inzwischen fast alle Hersteller 10 bis 12 Jahre Funktionsgarantie und eine 25 Jahre lineare Leistungsgarantie. Soll heiĂźen, es wird garantiert, dass das Modul mindestens 25 Jahre die Leistung wie am ersten Tag abliefert. Erst dann wird die Leistung etwas abnehmen.

Das ist nicht ganz richtig… in dieser Zeit nimmt die Leistung linear ab… allerdings werden die Sonnenstunden immer länger und im Umfeld höre ich eigentlich das die Leistung jedes Jahr etwas mehr ist :wink:


#3

genau garantiert wir meisten das die Module noch 80%
Leistung nach 20 Jahren haben.


#4

Frage in die Runde:

Ist es eigentlich “immer” so, dass überschüssiger Strom zurück ins Netz gespeist wird?
Mit “überschüssigem Strom” meine ich den Fall, dass die PV-Anlage mehr Energie bereitstellt, als alle Verbraucher benötigen.
Oder wird ggf. auch überschüssige Leistung direkt am Wechselrichter “verbraten”?

Die Rücklaufsperre am Stromzähler verhindert ja nur, dass der Stromzähler rückwärts läuft.
Nicht aber, dass tatsächlich Strom zurück ins Netz gespeist wird, oder?

Viele GrĂĽĂźe,

Torben


#5

Genau, und je nach Hersteller garantiert er entweder einen linearen Leistungsverlust auf z.B. 80% nach 25 Jahren (Beispiel; nach 10 Jahren noch 90%, nach 11 Jahren noch 89,5%, nach 12 Jahren noch 89% etc.) oder einen stufenförmigen Leistungsverlust auf z.B. 80% nach 25 Jahren (Beispiel: Nach 10 Jahren noch mindestens 90%, erst nach 20 Jahren noch mindestens 85%, nach 25 Jahren noch mindestens 80% — also z.B. zwischen 10-20 Jahre noch mind. 90%, erst nach 20 Jahren darf der Wert auf 85% fallen)


#6

Nach meiner Info darfst du eine PV (egal ob mini oder nicht) nur mit einem 2Wege Zähler betreiben.

Also zuviel Strohm wandert ins Netz.


#7

Hi @bmolfens,

wo hast du diese Info genau her?
Ich such nämlich grad etwas im Netz und habe diese Seite hier gefunden:
http://www.pvplug.de/faq/

Dort steht u.a.:

Wenn das Steckbare Solar-Geräte weniger als 800 Watt leistet und die Netzrückspeisung des Solar-Gerätes geringer als 4% des Jahresstrombezugs ausfällt, ist jeder Zähler geeignet. (Dies wird vom größten deutschen Netzbetreiber Westnetz genau so gehandhabt: erst bei Solar-Geräten über 300 Wp wird der Zähler getauscht)

Wenn das Steckbare Solar-Gerät weniger als 800 Watt leistet und die Netzrückspeisung des Solar-Gerätes höher als 4% des Jahresstrombezugs ausfällt, ist ein Zähler mit Rücklaufsperre für den rechtssicheren Betrieb nötig. (Die Umrüstung auf einen Zähler mit Rücklaufsperre zieht keine laufenden Kosten nach sich)

ACHTUNG: FĂĽr Leistungen ĂĽber 600 Watt muss ein Elektriker ihre Elektroinstallation ĂĽberprĂĽfen!

Wenn das Steckbare Solar-Geräte mehr als 1000 Watt leistet, ist ein Zwei-Richtungs-Zähler für den rechtssicheren Betrieb nötig. (Ein Zwei-Richtungs-Zähler kann laufende Kosten verursachen)

ACHTUNG: Die geänderte DIN VDE 0100-551 macht es möglich, an reinen Einspeisestromkreisen bis zu 4600 Watt an einer speziellen Einspeissteckdose anzuschließen. Diese hohen Leistungen können aber nur angeschlossen werden, nachdem ein Elektriker die Leistungsreserve des Stromkreises ermittelt hat.

Das würde bedeuten, dass man einen Zwei-Richtungs-Zähler nicht benötigt, wenn die PV-Anlage weniger als 1000 W leistet.

Ich weiĂź allerdings auch nicht, wie genau/sicher/korrekt diese Angaben auf dieser Seite sind, daher meine Frage.

Viele GrĂĽĂźe,

Torben


#8

Da kann ich dir nur empfehlen deinen Netzbetreiber ins Boot zu holen.
Der ist letztlich die Instanz die maĂźgebend ist.

Ich habe die Info von meinem Netzbetreiber (meine PV leistet 10 KV)
aber da gibt es nach unten keine Abstufung.


#9

@BetaTobi

Danke - Sehr schöne Seite,
http://www.pvplug.de/
insbesondere die Marktübersicht zu den Steckdosen -Geräten

http://www.pvplug.de/marktuebersicht/


#10

Defintiv :slight_smile:

Ok, deine Anlage ist trotzdem ne andere Größenordnung. Aber dann sollte man (ich) auf jeden Fall mal nachfragen.