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S0 Schnittstelle

Hat schon mal jemand von euch einen Zähler (Wasserzähler, Stromzähler, …) mit einer S0-Schnitstelle (Impulsschnittstelle z.B. 20 Impulse pro Liter) an Homee angebunden?

Direkt wird das nichts, da homee nicht zählen kann. homee übernimmt von Sensoren aufbereitete externe Datenpunktwerte (ein/aus, offen/geschlossen, Stromstärke, Spannung, Helligkeit, usw.) als interne Datenpunktwerte. Mit diesen internen Datenpunkten kann in homee über die HGs gearbeitet und verglichen werden, um Aktionen z.B. das Setzen von Datenpunkten von Aktoren (Relais, Dimmwert usw.) zu realisieren.
Alles was weiter geht, muss in anderen Tools (iobroker/node-red) berechnet werden und ggf. über hih an homee wieder als Datenpunkt übergeben werden.

Exakt so wie @ch.krause es sagt mache ich es auch. Ich binde das ganze per hih und node-red ein. Funktioniert gut :wink:

Also ich warte ja selbst ungeduldig auf diese Möglichkeit, es wurd sogar schon mal angekündigt, dass sowas „demnächst“ gehen soll… Aber bis dahin ist mir grad folgende Idee eingefallen:

Zum Auslesen meines Stromzählers hatte ich mir mal folgendes gebastelt (siehe Bilder unten):

Damit konnt ich natürlich nix live anzeigen, aber generell könnte man den Arduino natürlich so programmieren, dass er bei jedem Signal entweder einen bestimmten Ausgang schaltet (also digital AN oder AUS), oder einen bestimmten analogen Ausgabewert (z.B. 0 - 5V) in Abhängigkeit der Signalfrequenz variiert.

Das dann alles verbunden mit einem passenden Gerät, das direkt mit homee verbunden werden kann.
Also z.B. irgendein Relais, das auch auf die externen Einflüsse (also wie Schalteränderung bei einem Lichtschalter) reagiert.
Damit könnte man dann wenigstens die Verläufe in homee live darstellen (natürlich nicht auf dem wahren absoluten Wert getrimmt, aber das muss ja vll. auch erstmal gar nicht sein).

Mach ich grad nen Denkfehler, oder würd das gehen?
Habt ihr Vorschläge für sein nachgeschaltetes Gerät?

:thinking:

Ja, diese Energiezähler sind mir auch viel zu teuer.

Den Arduino als Signalverstärker zu benutzen, ist zu schade. Wenn man schon einen Arduino da dran macht, sollte der diese Impulse des S0 Ausgangs umwandeln in KWH oder Liter/h oder ähnliche Maßeinheiten.
Die müsste er dann Analog oder Digital an so ein „nachgeschaltetes Gerät“ weiterleiten, das sich dann mit homee verbindet.

Als ich etwas geschmöckert habe, habe ich etwas gefunden von homematic. Das ist der HM-ES-TX-WM. Aber der wird mal wieder nicht von Homee unterstützt.

Deswegen bin ich auf eine ganz andere Idee gekommen. Ich hol mir so ein billiges Gerät wie z.B. den LUPUS Temperatur und Feuchtemesser, knack den auf und übergeben dann den Wert aus dem Arduino dem LUPUS kann das Homee ja. Da habe ich aber Bedenken wegen dem Wertebereich. Der Lupus kann ja nur -20 bis +40 °C was dann 0 - 40 ltr/min bedeuten würde oder 0 - 40 Wh oder so. Also müsste man sich ein anderes Gerät raussuchen. Ich weiß nur noch nicht welches.

Das ganze wird aber auch ein bisschen eine Glückssache, weil ich nicht glaube, das die Hersteller die Schaltpläne dieser Geräte rausrücken.

Batteriebetrieb wird dann aber fast nicht möglich sein.

Du kannst auch nen Z-Uno nehmen und dir dort ein Z-Wave Gerät basteln der das direkt an homee sendet.

Jau, genau das meinte ich ja :slight_smile:
Den Arduino kann man ja entsprechend programmieren.
Aber mir fällt auf Anhieb kein passendes Gerät ein, das dann mit homee verbunden werden kann.
So ein Temperaur- oder Feuchtemesser ist schon gar keine schlechte Idee.
Aber wie du schon meintest, müsste die Auflösung dann besser sein, sonst macht das wenig Sinn.

Stimmt eigentlich :slight_smile:
Danke :smiley:
Muss ich mir mal im Detail anschauen.

Kann der Z-Uno auch Zahlen übertragen? Ich dachte der kann nur Ein/Aus, also Schalterdaten.
… und … wird der Z-Uno von homee unterstützt?

Da bin ich grad auch (noch) überfragt.

Alles was du willst. Du kennst doch den Thread, dort wurden doch Klimadaten übertragen. Statt den Klimachannels kannst du doch über Z-Wave den Verbrauch schicken…

Stimmt, aber da ist es wieder:
Z-Uno = 50-60 EUR
ESP8266 = 3 EUR

Da regt sich der Schwabe in mir. Leider unterstützt homee den ESP8266 (noch) nicht. Oder doch?

Wenn du einen Raspi hast der eh läuft oder ein NAS mit Docker kannst du den über vhih in Node Red in homee einbinden. Wenn du die Möglichkeit hast das ein Gerät 24/7 läuft ist das dir billigste Möglichkeit.

Vorteil Zuno- keine zusätzliche Hard oder Software notwendig.
Kann direkt eingebunden werden.

Ja der Preis ist da schon weit oben angesetzt.
:cry:

Joar, stimmt.
Aber im Vergleich zu anderen Z-Wave Geräten ist das auch im Rahmen.

Muss da mal rumprobieren bzw. den o.g. Thread von @memooo in Ruhe lesen.
Hab ja jetzt Zeit… 5 Wochen :man_facepalming:

1 Like

Kann mich da anschließen 5 Wochen Kids @ home :open_mouth:

Dieser Vergleich hinkt ein wenig, denn ich brauche ja noch Sensoren, Gehäuse, Batteriehalter und natürlich den Schweiß in meinem Angesicht.

Und, Zurückschicken, weil es nicht funktioniert, geht auch nicht.

Und zu Guter Letzt auch noch die Frau, die man zufriedenstellen will, weil man ja alles in der Hand hat.

Na gut, da hast du wohl nicht ganz Unrecht :slight_smile:

Aber: Du musst es viel positiver formulieren. Für „nur“ den Preis eines normalen Z-Wave Geräts, hast du ALLE Möglichkeiten :slight_smile: :wink:

Ich mir jetzt mal testweise eins bestellt.
Mal sehen, wie oft und wie lange ich fluche :wink:

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Ich denke da gerade etwas weiter.

Wenn ich mir eine WLAN - Z-Wave - Bridge bastele mit dem Z-Uno und einem ESP8266, kann ich mir bis zu 10 selbst gebaute WLAN-Sensoren mit ESP8266 bauen und hätte da nur einen Z-Uno „verbraucht“.
Soweit wie ich weiß, hat der Z-Uno nur 10 Kanäle.

Allerdings sind die dann alle unter diesem einen Z-Uno Gerät im homee zu finden.