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Möglichkeiten der Notstromversorgung

Moin zusammen,

ich überlege mir aktuell, wie ich für mich eine Notstromversorgung aufbauen kann. Da ich bereits eine 9,8 kwp PV Anlage auf dem Dach habe, ist eine Option natürlich mir einen entsprechenden Akku mir zuzulegen, was ich eigentlich nicht möchte.

Die PV Anlage selber erzeugt tagsüber (um diese Zeit geht es mir auch in erster Linie) genug Strom. Nun ist es aber ja leider so, dass die PV Anlage ohne Strom nicht arbeitet und ich im Falle eines Stromausfalles den Strom nicht nutzen kann. Ich habe mir allerdings die Frage gestellt, was wäre wenn ich einfach mit einem 12V Wechselrichter von meinem Auto aus Strom erzeuge und den Wechselrichter einfach an die Steckdose in der Garage (könnte ich auch auf allen drei Phasen machen) anschließe. Würde das bisschen Strom vom Wechselrichter dann reichen, damit die PV Anlage dann wieder Strom liefert?

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Ideen / Anregungen zu diesem Thema.

Wir können unsere Verbindung zum Netz Kappen und dann ein Notstromaggregat anschließen.
200 Liter Diesel stehen bereit. :wink:

Du musst auf jeden Fall die Verbindung zum Netz unterbrechen.

dann müsstest Du aber drei Wechselrichter einsetzen, die die Phasenlage der drei Phasen sauber liefert. Sonst bekommst Du Probleme mit Drehstromgeräten.

Nur als Gedankengang: ich brauche Abends/ Nachts/ im Winter mehr Strom als tagsüber/im Sommer bzw. ich kann tagsüber besser auf Strom verzichten als Abends (Licht).

Daher weiß ich nicht, ob dein Use Case, tagsüber Stromausfall, du bist zu Hause, wirklich der wichtigste ist.

(Ich selber liebäugel eher mit einer TeslaPowerwall 2)

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Ja, soweit war ich in Gedanken auch schon, ist mir aber eigentlich zu teuer um ehrlich zu sein.

Danke für den EInwand, da habe ich in der Tat nicht dran gedacht-

Auch die Idee hatte ich schon. Wenn ich den mit Diesel betreiben kann würde zur Not sogar der Heizöl Vorrat angezapft werden können. Ich weiß allerdings von einem Bekannten, der sich mal einen solchen Generator gekauft hat, dass der einige Jahre nur rumstand bevor er mal gebraucht wurde und dann nicht mehr angesprungen ist…

Ja, das rechnet sich bei mir auch noch nicht (auch wenn man damit primär den Strom vom Tag nachts selber verbraucht)

wenn du sowas machst, mit generator, dann musste den natürlich warten.
jedes halbe Jahr mal laufen lassen.

FÜr mich ist das eine gute Lösung und zudem auch bezahlbar!

Erst gemeinte Frage: Ihr redet hier über Riesenakkus, Notstromaggregate, Trennung vom Netz. Wie viele Stromausfälle habt Ihr in den letzten 20 Jahren denn erlebt? Ich glaube ehrlich gesagt, dass ich noch nie einen hatte.

2 in 1.5 Jahren (bei denen ich zu Hause war). Einmal war es nur 1 Phase, das war genial, ein Teil vom Haus ging, der andere nicht.
Grüße gehen ans EKS :wave:

Krass, da würde ich vermutlich auch über einen Generator nachdenken. War das in Deutschland?

Ja, Deutschland (aber ich wohn so nah an der Schweiz, dass es eigentlich das schweizer Stromnetz ist).

Ich komm auch mal ne Stunde oder so ohne Strom aus. Dafür hol ich mir keinen Generator. Aber wenn sich nen Akku finanziell mit meiner PV Anlage lohnt, dann würde/sollte der auch einen kompletten Ausfall abfangen.

Der homee ist an einer Mini-USV angeschlossen :wink:

Klar, wenn sich das finanziell lohnt, gibt es sogar noch ein zweites Motiv. Ich bin nur überrascht, dass es in Deutschland (oder auch der Schweiz) offenbar Gegenden gibt, in denen die Versorgung so unzuverlässig ist. Ich habe schon in ziemlich vielen Gegenden gewohnt und noch nirgendwo Probleme mit der Stromversorgung gehabt. Notstromaggregate gehörten in meiner Welt daher bisher in die Kategorie „Atombunker und Hamsterkäufe“. :grinning:

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Naja, das hatte eher mit Unwettern/Stürmen zu tun. Früher lief hier auch alles gut. Ich denke, das war eher ein ungewöhnlicher „Peak“ bei mir :wink:

Einfach mal „Stromausfall“ bei Google News eingeben.
Muss jeder selbst wissen. Durch die Umstellung auf erneuerbare Energien, etc. sowie die Zunahme von Unwettern wird das Stromnetz mehr Risiken ausgesetzt.

Jeder muss das für sich selbst bewerten.

Hauptursache für Stromausfälle hier : Baggerführer die Kabel durchtrennen :frowning:
Gerne auch Telekom - oder Breitbandkabel

Ich gebe dir Recht, ich hatte meinen letzten Stromausfall vor ca. 10 Jahren. Das kommt also schon echt selten vor. Damals war dann alles im Kühlschrank + Tiefkühler hin. Mir geht es weniger darum, dass ich dann Nachts mit einer Taschenlampe rum laufen muss, als darum, dass zumindest der Tiefkühlschrank weiter läuft (würde tagsüber reichen) und genug Strom für den Betrieb der Heizung da wäre (zur Not auch nur Stundenweise). Da das sehr selten vorkommt wollte ich für diesen Fall eben auch nicht mehrere tausend Euro ausgeben.