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Homee nur noch zweitrangig

Hallo,
nachdem ich mal wieder nach langer Zeit reinschaue ist es inzwischen für mich befremdlich die gleichen Themen zu finden: eine Roadmap, Anwesenheitserkennung, und etliche Geräte die nicht zu integrieren gehen.
Da die für uns wichtigen Sachen (z.B. Anwesenheit)nicht mit einfachen Mitteln zu regeln waren und auf absehbare Zeit nicht integriert zu werden scheinen, habe ich für ein zweites Objekt ein anderes System gewählt.
Die Wahl fiel auf Home Assistant auf einem Rasbi mit einem Zigbee Deconz Stick, einem ZWave und enocean Stick. Das alles auf einer Ssd.
Und da ist man in einer anderen Welt, die Ikea Rollos z.b. waren eher integriert als Ikea sie überhaupt liefern konnte. Geräte aus allen Herren Länder, Möglichkeiten der Integration die sind bei Homee undenkbar.
Inzwischen regelt Home Assistant nicht nur das Haus, sondern über LoRAWan werden aus dem Garten ein 10km weiter Daten gesendet. Morgens wird die beste Route zur Arbeit angezeigt und (ok mit paar Tricks) ins navi der Autos gespielt. Über Me Mb wird der gnädigen Frau der Tankstand, Reichweite, günstigste Tankstelle, Werkstatttermin vereinbarung auf dem Display neben der Haustür angezeigt. Die Standheizungen /Standlüftungen werden angeschaltet. Die Panasonic Wärmepumpe wird darüber geregelt usw. Da fast jedes System integrierbar ist, melden die Xioami Pflanzensensoren über Bluetooth das sie beregnet werden wollen, und ihr Wille geschehe.
Homee läuft im ersten Objekt nur noch wei er da ist.
Die Zigbee Geräte der Hersteller lassen sich updaten, gerade ikea, hue, osram und paar chinesische sachen gemacht.
Ja es ist im Gegensatz zu homee etwas komplizierter und man muss ich mehr reinknien, aber viele hier machen das mit Homee ja auch.
Ach und Updates mit neuen Geräten gab es dieses Jahr schon 5.

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klingt ja nicht schlecht. Du hast da schon einges umgesetzt respekt.

obwohl ich trotzdem sagen muss, das hier zum Vergleich auch Äpfel und Birnen stehen. Wie es so schön heißt.

Sind halt unterschiedliche Personengruppen als Zielgruppe. Obwohl wihl alle hoffen das CA dieses Jahr mal bisschen Gas gibt.

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Also wenn man hier mitliest, hat man eher den Eindruck, die Würfel werden nur noch verwendet um Geräte der einzelnen Funkstandards einzubinden um z.B. mit Node-Red das durchzuführen, was man sich von einem Smart-Home System verspricht.

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Was nutzt du für Software auf dem Raspi?

ioBroker

ich mache es nicht anders und ergänze das auch mit node red, iobroker da mir funktionen fehlen.

Was ich meinte ist nur der Vergleich zwischen einem System welches ich selber installieren muss (z.b. auf einem radpi) und einem out of the box system.

:thinking: bei mir ist er Alleinherscher :crown:

Ich finde es aber gut, dass homee mit anderen zusammenarbeitet bzw. sich „erweitern“ lässt.

Naja, weil man sich halt darüber austauschen kann.

Der normale Nutzer, der sicherlich deutlich in der Mehrheit ist und homee out of the box nutzt, hat ja gar keinen Bedarf, hier was zu posten. Was sollte das denn sein?
“Habe heute meine Rollos integriert, läuft.”
“Habe heute meine Lampen smart gemacht, brauchte nichtmal ein HG schreiben.”
“Wenn bei mir die Tür aufgeht, bekommt ich eine Push Nachricht. Mein HG sieht wie folgt aus: Wenn Türsensor meldet geöffnet, dann sende Push “Tür offen” an Nutzer xy.”

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Genau, ich habe mir homee angeschafft weil mir es gefallen hat, viele Systeme (zigbee… usw.) unter einer Decke zu haben. Ich sehe es aber nicht als sinn der Sache an, mit z.b. Node Red auch noch zu arbeiten um Basics zu nutzen die so im homee nicht sind. Außerdem stört mich die eingeschränkte Produktliste der integrierten Geräte. Es ist toll das zig Heizungsthermostaten zur Auswahl stehen. Aber sind soviele notwendig, wenn es genügend andere Baustellen gibt? Die Anwesenheitserkennung ist z.b. Sehr nützlich. Funktioniert in Home Assistant ohne gefrickel ohne gebastel einfach so. Egal ob mit Android oder Iphone oder Bluetooth oder wlan. Die IPhone werden auch Als anwesend erkannt, wenn sie in ihren wlan ruhemodus gehen. Und dann ist da die Kostenfrage, durch die Möglichkeit aus vielen Hersteller zu wählen, spare ich Geld. So sind zwei Häuser mit Xioami Temperatur und Feuchtigkeitsmesser ausgestattet. Stückpreis 5€, was hätte ich für teile beim homee nehmen müssen und was hätte da einer gekostet? Die ikea rollos sind drin, wenn ich die nicht wollte hätte ich die Auswahl unter etlichen anderen Herstellern, auch mit ganz anderen Funkstandards G2 oder so ein kram. Ist einfach nutzbar. Unser keller hat ein Feuchtigkeitsproblem, als einen Xioami feuchte und Temperatursensor im keller und einer draussen, das modul „Moldfactor“ integriert und schon wird die be und Entlüftung geregelt. Jetzt gibt es was besseres „Dewpoint“ , also das reingeschoben und es geht. So habe ich mir das mit der Hausautomatisierung vorgestellt, viele Möglichkeiten kaum Einschränkungen. software und Hardwareseitig. Ich wollte im keller eine Tageslichtsimulation einbauen. Habe mit homee angefangen, dann wurde die Hardware nicht unterstützt dann mit zig homeegrammen rumgewerkelt. Jetzt bei Home Assistant gibt es ein Modul, einfach installieren die Lampen auswählen und fertig. Da man am Anfang den Standort markiert, wird der Sonnenstand usw. berechnet. Ganz einfach. Die Integration von Mediasysteme ist so einfach kodi oder plex oder Netflix oder was anderes? Sonos oder yamaha oder oder. Auswählen installieren, einrichten fertig.
Meine bessere Hälfte hasst displays und Smarthome dinge, sie findet ea aber toll aus dem Bett heraus ihre Musik, filme, tv abzurufen und sich irgendwohin streamen zu lassen. Alles per Spracheingabe (inzwischen auch offline) oder einfach durch die Mediendatenbank zu rutschen und play zu machen.

So verwendbar sollte es sein. Ich suche nicht mehr nach Geräten die kompatibel sind. Die Sorgen habe ich nicht mehr.

Eins darf ich natürlich nicht verschweigen, homee ist für Anfänger einfscher. Aber man stößt schnell an die Grenzen.
Bei Home Assistant muss man sich erstmal viel mehr mit beschäftigen und Spass am probieren haben. Aber wenn man die Grundlagen verstanden hat, ist es einfach toll.
Und es wird ständig verbessert und vereinfacht, da bleibt es nicht stehen.
Ich habe den Umstieg zuerst doch bereut, aber seit es läuft macht es nur noch Spass.

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Software, da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ob Raspberry oder NUC oder WD oder oder. Ich habe einfach das Home Assistant image auf die Ssd geschrieben und gestartet. Dann ging es an das einrichten.

Ich möchte niemanden abwerben, aber der Link lautet Hass.io
Und mit node Red kann man sich da auch austoben

Stimmt, das sind die Einstiegsdinge. Inzwischen sieht meine Automatisierung auch etwas anders aus z.b.
Wenn sich person x nähert und unter 50lux ist dann wegebeleuchtung und Dachkastenbeleuchtung 100 % , die Osram Lightify auf die lieblingsfsrbe der person, Rollos runterfahren, licht innen anmachen, kurze Tagesübersicht (besuche, pakete usw.) auf das tür display anzeigen, anzeige der geleisteten arbeit (mähroboter, saug und wischroboter, erzeugter und verbrauchter strom. Schrittdaten aus dem Telefon werden dann auch angezeigt, und die Termine und zeiten des nächsten tages, inkl. Tracking von paketen.

Interessante Diskussion.
Die macht aber nur Sinn, wenn homee auch mal erstrangig war?! :thinking::grinning:

Ja, war mal aus den oben genannten Gründen. Manche bestehen ja noch. Homee ist ja auch gewiss nicht schlecht, nur irgendwie geht es nicht vorwärts

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Ob Home Assistant das Gelbe vom Ei ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe mir alles mögliche angeschaut. Iobroker und andere, sind mir zu „kompliziert“ da bin ich zu doof zu. :wink: andere „Fertigsysteme“ sind mir zu teuer, und unterliegen oft größeren Einschränkungen als Homee.

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Hast Du alles (Zigbee, Zwave, SSD) auf einem einzigen Raspberry laufen? Hast du den 3er im Einsatz? Denn auf dem 4er wird SSD Boot meines wissens noch nicht unterstützt.
Und wie handelst du das Backup?

Ja und noch enocean (habe ich vom Homee übernommen) dazu noch sonoff, somfy und homematic (das aber nur für die geilen Winmatic Fensteröffner). Also fast alles was noch per wlan und Bluetooth angesprochen wird.
Wie ich oben schon geschrieben habe, geht beim 4er booten von Usb nur über umwege, also erst auf sd und dann rüberwechseln auf ssd.
Backups: von den sticks, da eigenständige Systeme. Und Hass.io direkt, kann man wählen ob Passwort oder nicht , backup von allem oder nur was man auswählt. Bei mir immer um 1.00 uhr

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Bin auch am überlegen Home Assistants zu verwenden, sieht mir aber ziemlich kompliziert aus.

Das ist recht einfach zu verstehen, da steige ich eher durch als bei Node-RED oder ioBroker.

Ich finde die Visualisierung immer sehr schön nur ich hab keinen Plan wie ich bei mir anfangen soll.

Das ist hier zwar die falsche Plattform Hilfestellung für ein anderes System zu geben aber nichmals:

Auf der betreffenden Website das Passende Image für die richtige Basis runterladen. Das auf den Datenträger der Wahl schreiben, eventuelle wlan daten eingeben und das System starten.
Anleitungen, Videos usw. gibt es reichlich. Alles was für den ersten Start benötigt wird, steht auf der entsprechenden site

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