Außensteckdose in Wärmedämmung

Guten Morgen Community,

wir sind nun seit ca. 1,5 Jahren stolze Eigenheimbesitzer und sind seit dem dabei das ca. 45 Jahre junge Haus auf den neuensten/aktuellen Stand der Technik zu bringen und nach und nach zu renovieren und aufzuhübschen… Dabei darf natürlich die „Smartheit“ nicht vergessen werden…
Ich selbst bin Handwerksmeister (Stuckateur & Malermeister) und mach daher ziemlich viel (so gut wie alles) selbst :sweat_smile:

Außer vom Strom, da lass ich die Finger - das macht mein Onkel und ein guter Freund von mir, die beide Elektromeister und seit vielen vielen Jahren auf dem Bau tätig sind…
Ich informiere mich z.B. hier in der Community und lese fleißig die vorhandenen Threats, suche/sammle Ideen, besorge die Teile und lass sie dann entsprechend von einem der beiden (der der gerade Zeit hat) einbauen.

Und somit auch gleich zum Thema.
Ich habe schon ein paar Themen über schaltbare Steckdosen im aussenbereich gefunden, aber es noch nicht wirklich das passende dabei.
Daher hier kurz mein vorhaben:

Es kommt im Frühjahr/Sommer dieses Jahr eine Wärmedämmung aussen auf die Fassade drauf. In diesem Zuge werden auch gleich nochmals ein paar neue Leitungen aussen verlegt, da die bisherige Installtion sehr dürftig , bzw. teilweise gar nicht vorhanden ist. Z.B. habe ich keine Beleuchtung oder Steckdosen auf dem Balkon.

Ich würde gerne UP-Steckdosen in die Dämmung einbauen
sowas z.B.

Und in diesen Dose dann einen UP Aktor, z.b. Fibaro Singel Switch, Nod On SIN-2-1-01 o.ä. (bin für vorschläge offen)
Der dann die Steckdose schalten kann, wenn ich Sie benötige.
ggf. gibt es auch an der eine oder anderen Stelle die Möglichkeit Innen einen Taster zum Mauellen schalten zu verbauen. Das geht nur an zwei stellen, die anderen Dosen sollen/können nur über Homee geschalten werden.

Z.b. zum einschalten von Weihnachtsbeleuchtung mit einem HG hinterlegt, oder für einen Ventilator im Sommer, oder oder oder…

Nun meine hauptäschliche Frage dazu:
Spricht da aus irgend einem Grund etwas dagegen ?Die meisten UP Aktoren sind ja eigentlich für den Einbau im Innenraum konzipiert…

danke schon mal für eure Antworten, Ideen, Tipps, Ratschläge usw :grinning:

Guten Morgen.

Ich betreibe im Aussenbereich in einer Abzweigdose einen Fibaro-Switch.
Laut Spezifikation sollte dieser im Temperaturbereich 0 - 35° C arbeiten.
Momentan sind es an der Stelle -4°C und er funktioniert noch immer.
Wenn du einen Aktor in einer UP-Dose aussen betreiben willst, sollte das funktionieren.
Ich würde das einfach ausprobieren.
Der NodOn Switch hat einen ähnlichen Temperaturbereich ( 0 - 40°C ).

1 Like

Der Aktor muss ja nicht zwingend in die UP-Dose. Der kann ja auch innen verbaut werden. Am Ausgang dann halt die Leitung/das Kabel zur Außensteckdose.

Den gewünschten Taster kann dein Elektriker auch an einem geeigneten Aktor direkt anschließen und du nimmst einen kompatiblen Funktaster.

Genauso ist es.

Moin,
Ich wäre auch vorsichtig.
Habe schon einige Bilder von verschmorten Aktoren gesehen.
Selbst die Qubinos sind nicht sicher, von dem Chinazeugs (Shelly) ganz zu schweigen …
Dazu dann die Bilder von einer Brennenden Styropordämmung hinter dem Aussenputz …
Wenn du die Möglichkeit hast das in einer Verteilung zu schalten - ist der sichere Weg … :wink:

Danke schon mal für eure schnelle Antworten.

@Friedhofsblond:
Das ist kein Thema - kommt eine nicht brennbare Dämmung drauf (MiWo)
Vor dem Brandschutz habe ich daher weniger bedenken, eher vor der Kälte…

1 Like

Stimmt, hatte ich noch gar nicht dran gedacht. - ich glaub meine Elektriker haben sowieso was von nem zusätzlichen Verteilerkasten im Keller gesprochen, da der bestehende zu klein und zu voll ist.

Dann wäre auch eine Hutschienenlösung denkbar.
Nur wie verhält sich das dann mit dem Empfang? Der kommt dann in einen Raum in den massiven Betonkeller ?

Die kommen aus Bulgarien. Ist soweit ich weiss noch Europa, oder habe ich was verpasst? :grinning::joy:

3 Like

Du willst mir aber jetzt nicht sagen dass das ein UP Aktor gewesen ist, oder ? :stuck_out_tongue_closed_eyes:

Mmhh.
Also ich glaube der wesentliche Punkt ist doch, dass Relais im Trockenen sind.
Sofern du die Relais innen verbauen kannst und nur das Kabel nach außen führst, wäre es natürlich erste Wahl.
Ich sehe aber auch kein Problem darin, wenn die Relais draußen sind, diese aber geschützt und im Trockenen sind.
Ich habe sowohl ein sonoff-Switch, ein Fibaro double switch als auch ein Shelly in einer ip67-Verteilerdose (inkl. Silica-Päckchen) in der Dämmung verbaut.
Das funktioniert prima.
Außerdem liegt noch ein Fibaro rgb-Modul unter der WPC-Terasse um die Einbauleuchten zu steuern. Und im Gartenhaus ist auch noch ein Fibaro Switch (in einer ip67-Box). Aus meiner Sicht ist die Luftfeuchtigkeit der große Feind und weniger die Kälte. Im Sommer kann es dann schon wieder anders aussehen, falls deine Aussensteckdose in der prallen Sonne hängen würde. Da können dann natürlich auch mal extreme Temperaturen anliegen.

Die von dir geposteten Dämmstoff-Unterputzdosen sind übrigens prima. Allerdings sind Aussensteckdosen meist etwas tiefer als die für innen. Ich hätte bei mir da nur mit Gewalt noch ein Relais untergebracht. Deswegen sind bei mir die meisten Relais, wie schon geschrieben nach innen gekommen :sweat_smile:.
Würde ich dir wenn möglich auch als erste Wahl empfehlen.

Vlg

Danke euch allen für die Infos.

Nun kann ich da schon etwas weiterplanen.

Schätze mal es wird wie bei dir @Starbuck30 eine Mischung aus den genannten Möglichkeiten geben.

Balkon und Terrasse bekomme ich von innen gelöst, die andere Dose wird über die Aussenlösung stattfinden müssen.
(Ist aber vor der Witterung geschützt - Nordseite mit Ostausrichtung und komplett überdacht)

also weder Sonne, noch Regen. Lediglich Luftfeuchtigkeit und Außentemperatur.

Hm, da hat wohl ein Mitbürger Beweismittel verbrannt … :smiley:

:rofl: das ist aber nett umschrieben :rofl:

Welche Strom bzw. Leistung brauchst du an den Dosen? Qubino erlaubt max. 10A, Fibaro FGS214 max. 6.5A, NodOn max. ~10A, usw. Shelly 1 ist eher eine Ausnahme mit den vollen 16A.

Mein Senf kurz dazu:

Ich habe diverse Geräte die für den Innenraum gedacht sind im unisolierten Geräteschuppen oder auch in Abzweigkästen am Teich verbaut (Fibarorelais, Osramplugs und sogar einen homeeturm ) alles ist schon mindestens einen Winter da draußen und ich habe noch keine Probleme gehabt.
Meine Erfahrung dazu sagt, das die Teile eben nicht unbedingt Nässe ausgesetzt sein sollten, Kälte können sie ab…

Viele Grüße
JayJay

1 Like

Bei mir steht nen Homee-Turm auf den Winterreifen in der Garage bei -16°C Außentemperatur (in der Garage wird es wohl nicht viel wärmer sein) funktioniert einwandfrei.

1 Like

Guten Morgen.

Ich habe auch verschiedene Komponenten im Keller (Betondecke und massive Wände) verbaut.
Nach anfänglichen Verbindungsproblemen (der homee steht eine Etage höher im Erdgeschoss), habe ich mich dazu entschlossen, im Keller einen zweiten homee zu installieren und diesen via homee in homee in den ersten zu integrieren.
Seit dem habe ich keine Probleme mehr mit dem Empfang.

1 Like