Hallo zusammen,
Seit 9 Jahren ist der homee bei mir im Einsatz. Begeistert, wie ich war, habe ich in meiner Umgebung noch 4 weitere Installationen empfohlen. Drei davon betreue ich bis heute.
Schon vor langer Zeit haben mich die geschäftspolitischen Entwicklungen bei homee nachdenklich gemacht. Überrascht war ich, als plötzlich meine AVM-Thermostate nicht mehr funktionierten — und geschockt war ich über die Begründung. Wenn im homee die Typenbezeichnung als Identifikation des Gerätes verwendet wird und AVM diese Bezeichnung ändert, dann klingt das für mich sehr nach DIY-Programmierung.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich nach alternativen Möglichkeiten gesucht und sie in Home Assistant gefunden. Auf einem Pi 5 mit SSD, Z-Wave und Zigbee waren die rund 80 Geräte innerhalb einer Woche umgezogen. Die meiste Arbeit machten dabei die Z-Wave-Geräte.
Home Assistant läuft deutlich reaktionsschneller, bietet mehr technische Anbindungen und arbeitet lokal. Mit einem Tailscale-VPN-Netzwerk ist er sauber, zügig und kostenlos auch vom Handy aus erreichbar.
Ich hatte dem homee mithilfe von Micha ein Dashboard mit ioBroker verpasst. Der nachträgliche Pflegeaufwand bei Änderungen war allerdings enorm, deshalb habe ich das irgendwann eingestellt. Jetzt ist das Dashboard Bestandteil der Home-Assistant-Umgebung. Und Geofencing übrigens auch.
Danke an dieser Stelle insbesondere an Micha und die Community. Hier gibt es meist schnellere und bessere Lösungen als vom Hersteller selbst.
Ich werde auch weiterhin entspannt im Forum zuhören — wenn ich darf —, weil ich ja noch 3 homees in Betrieb habe. Sollte es bei homee noch schlimmer werden, kenne ich inzwischen einen günstigen Ausweg.